SZ am Abend:Nachrichten vom 8. Dezember 2023

SZ am Abend: Esken und Klingbeil sind beim SPD-Parteitag als Vorsitzende wiedergewählt worden.

Esken und Klingbeil sind beim SPD-Parteitag als Vorsitzende wiedergewählt worden.

(Foto: Friedrich Bungert)

Was heute wichtig war.

Von Marie Gundlach

Nachrichten im Überblick

Esken und Klingbeil als SPD-Vorsitzende wiedergewählt. Klingbeil, der 85,6 Prozent der Stimmen bekommt, hält eine viel beachtete Rede, in der er nicht nur den Parteitag, sondern die gesamte Gesellschaft adressiert. Esken kommt mit 82,6 Prozent auf ihr bisher bestes Ergebnis. Der Parteitag in Berlin wird vom Haushaltsstreit in der Koalition überschattet. Zum Artikel

Verfassungsschutz stuft AfD Sachsen als gesichert rechtsextremistisch ein. Äußerungen und politische Vorschläge von hohen Funktionären und Mandatsträgern belegen laut Verfassungsschutz "unzweifelhaft, dass der hiesige AfD-Landesverband verfassungsfeindliche Ziele verfolgt". Nach Thüringen und Sachsen-Anhalt ist der AfD-Landesverband in Sachsen der dritte mit dieser Einstufung. Zum Artikel

IOC erlaubt russischen Sportlern Olympia-Teilnahme 2024. Russische und belarussische Sportler dürfen als neutrale Athleten an den Olympischen Spielen in Paris teilnehmen. Das Internationale Olympische Komitee erteilte Einzelsportlern beider Länder unter bestimmten Auflagen die Starterlaubnis, sofern sie die Qualifikationsbedingungen erfüllen. Zum Artikel

EU-Einigung: Energieverbrauch von Gebäuden soll stark sinken. Um Wohnhäuser im Kampf gegen den Klimawandel energieeffizienter zu machen, soll der Verbrauch bei Wohngebäuden bis 2030 um 16 Prozent, bis 2035 sogar um mindestens 20 Prozent zurückgehen. Ein Zwang, Privathäuser zu sanieren, ist nicht geplant. Zum Artikel

Gegen Lehrermangel: Experten empfehlen Verkürzung des Referendariats. Statt 18 oder 24 Monate soll die Lehrerausbildung in Zukunft nur noch zwölf Monate dauern, so der Vorschlag. Junge Lehrkräfte fordern mehr Praxisphasen im Studium - dann könnte ein kürzeres Referendariat funktionieren. Zum Artikel

Eskalation in Nahost

Bilder von gefangenen Palästinensern sorgen für Diskussionen. Eine Menschenrechtsorganisation hat nach eigenen Angaben Berichte erhalten, wonach "die israelische Armee Dutzende palästinensische Zivilisten festhält und schwer misshandelt". Ein Gericht in Hamburg hebt das Verbot von spontanen Pro-Hamas-Kundgebungen auf. Zum Liveblog

EXKLUSIV Angehörige sprechen über deutsche Todesopfer in Gaza. In Gaza wurde eine sechsköpfige deutsche Familie bei einem israelischen Angriff in ihrem Wohnhaus getötet. Es ist der erste öffentlich gewordene Fall deutscher Todesopfer in Gaza. Angehörige sprechen nun erstmals über das Schicksal der Familie. Zum Artikel (SZ Plus)

Reuters wirft Israels Armee Beschuss von Journalisten vor. An der libanesisch-israelischen Grenze wurde am 13. Oktober ein Mitarbeiter der Nachrichtenagentur Reuters erschossen. Das israelische Militär streitet die Verantwortung ab, doch ein Untersuchungsbericht belastet das Militär schwer. Zum Artikel

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