Schulen und Bundeswehr:Wenn der Soldat vor die Klasse tritt

Schulen und Bundeswehr: Sieht man jetzt öfter: Die Zahl der Vorträge, die Jugendoffiziere an Schulen halten, ist zuletzt deutlich gestiegen.

Sieht man jetzt öfter: Die Zahl der Vorträge, die Jugendoffiziere an Schulen halten, ist zuletzt deutlich gestiegen.

(Foto: IMAGO/Thorsten Lindekamp/IMAGO/Funke Foto Services)

Die Bundeswehr braucht Nachwuchs und hält mehr Vorträge an Schulen. Ist das richtig - oder ist das ein Problem? Zu Besuch im Unterricht.

Von Kathrin Müller-Lancé

Fast alle Hände im Klassenzimmer gehen hoch, als Benjamin Bartels fragt, wer sich in Deutschland sicher fühle. "Ich kann abends rausgehen, ohne zu überlegen, ob ich eine Knarre mitnehmen soll", sagt ein Schüler. Es ist Montagmorgen, kurz vor zehn, Hauptmann Benjamin Bartels, Jugendoffizier der Bundeswehr, hat gerade seinen Vortrag begonnen. "Sicherheitspolitik im 21. Jahrhundert" steht auf der ersten Folie der Präsentation, die er auf dem Bildschirm hinter sich gestartet hat. Darüber möchte er heute mit den Zwölftklässlern des Otfried-Preußler-Gymnasiums in Pullach bei München sprechen.

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