Russland:Des Kanzlers Dilemma mit der Energie

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Bundeskanzler Olaf Scholz

"Die Versorgung Europas kann im Moment nicht anders gesichert werden": Olaf Scholz will die Gasimporte aus Russland nicht verringern.

(Foto: Clemens Bilan/Getty Images)

Die Bundesregierung möchte vorerst nicht auf Energielieferungen aus Russland verzichten. Doch was heißt das für Wirtschaft und Gesellschaft? Über schwierige Abwägungen und darüber, wie Olaf Scholz die Entscheidung begründet.

Von Nico Fried

Es waren Sätze, die nachwirken. Bundeskanzler Olaf Scholz ließ am Montag eine Erklärung verbreiten, in der er begründete, warum die Bundesregierung vorerst nicht auf Energielieferungen aus Russland verzichten möchte. Darin hieß es: "Die Versorgung Europas mit Energie für die Wärmeerzeugung, für die Mobilität, die Stromversorgung und für die Industrie kann im Moment nicht anders gesichert werden." Eine Abkehr von Russland könne nicht "von heute auf morgen" erfolgen. Man kann es auch so sagen: Zumindest derzeit ist man von Russland abhängig - keine angenehme Wahrheit angesichts des Krieges, den der russische Präsident gegen die Ukraine führt.

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