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SZ-Podcast "Auf den Punkt":INF-Vertrag: Ende einer Scheinsicherheit

Am Freitag ist der INF-Vertrag offiziell ausgelaufen. Er war einer der wichtigsten Abrüstungsverträge zwischen den USA und Russland. Aber sowohl Waffen als auch die Geopolitik sind deutlich komplexer geworden.

Der INF-Vertrag war einer der wichtigsten Abrüstungsverträge zwischen den USA und Russland. Mit ihm wurde 1987 eine ganze Waffengattung quasi abgeschafft: die landgestützten Mittelstreckenraketen mit einer Reichweite von 500 bis etwa 5500 Kilometern. Die USA werfen Russland schon seit Jahren vor, den Vertrag zu missachten. Donald Trump hat ihn Anfang 2019 gekündigt und in der Nacht zum Freitag auslaufen lassen. Welche Konsequenzen hat das und wie will die NATO darauf reagieren?

Darum geht es in dieser Folge von "Auf den Punkt". Gerade für Europa beginnt damit eine Phase der Unsicherheit, sagt Stefan Kornelius, Leiter der SZ-Außenpolitik. Aber der INF-Vertrag habe ohnehin nur Scheinsicherheit gegeben. Die Welt sei inzwischen deutlich komplexer.

Weitere Themen: Seehofer will Grenzkontrollen zur Schweiz; Grüne und Linke wollen Wälder retten; Frauen in Saudi-Arabien dürfen frei reisen.

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