SZ-Podcast "Auf den Punkt" Schafft eine Grundrente neue Ungerechtigkeiten?

Bis zu 447 Euro mehr Rente für Geringverdiener, das ist der Plan von Arbeitsminister Hubertus Heil. Doch sein Konzept ist nicht unumstritten.

Arbeitsminister Hubertus Heil, SPD, hat am Wochenende ein Konzept für eine sogenannte Grundrente vorgelegt. Wer mindestens 35 Jahre gearbeitet, aber dabei wenig Geld verdient hat, soll einen Zuschlag zur Rente bekommen. Der kann bis zu 447 Euro betragen.

Der Koalitionspartner ist wegen des Vorschlags sauer. Der Plan war so nicht abgestimmt und gehe weit über das hinaus, was im Koalitionsvertrag vereinbart worden ist. Heil wolle das Geld mit der Gießkanne verteilen, regt sich der sozialpolitische Sprecher der Unionsfraktion auf. Von einer Gießkanne möchte er nicht sprechen, sagt der Leiter des SZ-Wirtschaftsressorts Marc Beise. Mit Heils Konzept ist er trotzdem nicht einverstanden.

Weitere Themen: Scholz fehlen 25 Milliarden, Deutschland erkennt Guaidó an, Papst besucht arabische Halbinsel.

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