Bundesregierung:Scholz und Baerbock - wie passt das zusammen?

Lesezeit: 4 min

Bundesregierung: Der offen ausgetragene Dissens in der Frage, ob die Ukraine nicht verlieren oder doch eher gewinnen sollte, wirft ein Schlaglicht auf das Zusammenspiel von Kanzler und Außenministerin.

Der offen ausgetragene Dissens in der Frage, ob die Ukraine nicht verlieren oder doch eher gewinnen sollte, wirft ein Schlaglicht auf das Zusammenspiel von Kanzler und Außenministerin.

(Foto: Michael Kappeler/dpa)

Der Bundeskanzler sagt im Zweifel lieber nichts, die Außenministerin spricht dafür öfter Klartext. Eine klare Linie der Bundesregierung ist nicht immer zu erkennen. Mancher Diplomat befürchtet schon bleibende Schäden.

Von Daniel Brössler und Paul-Anton Krüger, Berlin

Am Anfang sieht es noch so aus, als halte sie die Linie. "Das stimmt, was der Kanzler sagt, das habe ich auch schon sehr, sehr oft selber gesagt", antwortet die Außenministerin, als sie von Talkmaster Markus Lanz angesprochen wird auf die Formulierung des Bundeskanzlers, Russland dürfe den Krieg gegen die Ukraine "nicht gewinnen". Olaf Scholz hatte sie am Donnerstagmorgen wieder verwendet in seiner Rede im Bundestag und sich damit der Aufforderung von Oppositionsführer und CDU-Chef Friedrich Merz widersetzt, doch endlich zu sagen, dass die Ukraine den Krieg gewinnen solle. "Natürlich darf Russland diesen Krieg nicht gewinnen, sondern muss ihn strategisch verlieren", sagt Annalena Baerbock nun und könnte es dabei belassen. Tut sie aber nicht.

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