SZ am Abend:Nachrichten am 28. Juni 2021

Corona-Testzentren in Niedersachsen

In einem Schnelltest-Zentrum in Hannover wird bei einem Mann ein Abstrich gemacht.

(Foto: Julian Stratenschulte/dpa)

Was heute wichtig war - und was Sie auf SZ.de am meisten interessiert hat.

Von Kassian Stroh

Das Wichtigste zum Coronavirus

Länder fordern strengere Kontrollen für Reiserückkehrer. Immer mehr Ministerpräsidenten plädieren dafür, die Test- und Quarantäneregeln für Menschen zu verschärfen, die aus Risiko- und Hochinzidenzgebieten zurückkommen. Eine Virologin unterstützt die Forderung: Die zunehmende Ausbreitung der Delta-Variante des Coronavirus sei dabei nur ein Aspekt. Zum Artikel

Baden-Württemberg und Schleswig-Holstein lockern Auflagen. Seit diesem Montag sind Treffen von mehr Menschen erlaubt - drinnen wie draußen. Auch der Urlaub an Nord- und Ostsee wird einfacher: Zwar müssen Reisende beim Einchecken einen negativen Corona-Test vorweisen, danach ist nur noch ein einmaliger Test 72 Stunden nach Anreise nötig. Zum Artikel

Falsche Werbung mit Günther Jauch. Das Gesundheitsministerium wirbt mit dem Oberarm des bekannten Fernsehmoderators für die Impfkampagne. Es gibt nur ein Problem: Der Moderator war noch gar nicht dran - nach seiner Corona-Erkrankung konnte er sich bislang keine Impfung verabreichen lassen. Das Ministerium räumt den Fehler ein, teilt aber mit, Jauch wolle sich immunisieren lassen. Zum Artikel

Lasst sie endlich feiern! Die Jungen sind jetzt Wochenende für Wochenende auf den Straßen und in den Parks. Einen anderen Ort zum Feiern können ihnen die Städte nicht bieten. Ernsthaft? Zum Kommentar

Nachrichten kompakt

Würzburgs Helden sollen geehrt werden. Ein 24-Jähriger greift in Würzburg Menschen mit einem Messer an, mehrere Männer stellen sich ihm entgegen. Dafür bekommen sie nun viel Lob - sie haben vieles richtig gemacht und so vermutlich noch Schlimmeres verhindert. Aber was ist "richtig" in so einer Situation? Was Experten raten. Zum Artikel (SZ Plus)

Schwedens Ministerpräsident tritt zurück. Der Sozialdemokrat Stefan Löfven verhindert so Neuwahlen, nachdem er vor einer Woche ein Misstrauensvotum verloren hat. Nun müssen die Parteien im Parlament eine neue Regierung bilden - auch Löfven selbst stünde dafür bereit. Doch das wird schwierig. Zum Artikel

Schlechte Note für Geldwäschebekämpfung. Der Europäische Rechnungshof fordert einen neuen Weg im Kampf gegen Geldwäsche und Terrorfinanzierung: Die Umsetzung der bisherigen, seit 30 Jahren geltenden Regeln funktioniere nicht. Sie räumt den EU-Staaten viel Spielraum ein. Die Prüfer sagen nun: "Europa braucht bei der Geldwäschebekämpfung ein einheitliches Regelwerk, sonst funktioniert es nicht." Zum Artikel

Portugals Aus nagt an Ronaldo. Nach dem bitteren 0:2 gegen Belgien ist der Titelverteidiger Portugal tief enttäuscht - vor allem der diesmal wirkungslose Cristiano Ronaldo. Doch dem Stürmer bleiben ein paar Rekorde: Als Einziger hat er fünf Europameisterschaften gespielt, er hat dabei 14 Treffer erzielt - und er hat die weltweite Bestmarke von 109 Länderspieltore zumindest eingestellt. Zum Artikel

Heftige Kritik an Trainer de Boer. Nachdem die Niederlande bei der EM im Achtelfinale an Tschechien gescheitert sind, wird im Land Unmut laut über den Coach der Nationalmannschaft. Es würde verwundern, wenn er weitermachen dürfte. Zum Artikel

Weitere wichtige Themen des Tages

Das hat heute viele interessiert

Wie man mitten im Leben noch mal neu anfängt. Viele Menschen sind unglücklich, halten aber an alten Mustern fest: Der Trott ist bequem, die Angst vor dem Scheitern zu groß. Hier erzählen vier Personen, wie sie es geschafft haben, sich neu zu erfinden. Zum Artikel (SZ Plus)

"Dann wäre ich wieder der Depp gewesen". Nach seinem Tor zum 1:1 gegen Ungarn gewährt der deutsche Stürmer Kai Havertz einen seltenen Einblick in die Fußballerseele. Gegen England wird wieder viel von seiner Strafraumpräsenz abhängen. Zum Artikel

Mehr als 1,2 Milliarden Euro Steuern hinterzogen. Im vergangenen Jahr haben Gerichte so viele rechtskräftige Urteile wegen am Fiskus vorbeigeschmuggelter Steuern verkündet wie seit 2017 nicht mehr. Die Strafen fielen immer noch zu gering aus, findet die FDP. Nahezu folgenlos bleibt auch die Trickserei mit der Umsatzsteuer. Zum Artikel

Zu guter Letzt

Märchenkönig goes Batman. Bayerns Kini als Comic-Held: Der Zeichner Wolfgang Keller widmet dem legendären Herrscher die Graphic Novel "Ludwig II. Ein Mythos in Bildern". Das Vorwort dazu hat der CSU-Politiker Peter Gauweiler geschrieben. Zum Artikel

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