SZ Espresso Nachrichten am Morgen - die Übersicht für Eilige

Sturmschäden an einem Haus in Alabama

(Foto: SCOTT FILLMER)

Was wichtig ist und wird.

Von Xaver Bitz

Was wichtig ist

Mindestens 22 Tote bei Tornados im Südosten der USA. Mehrere Wirbelstürme treffen Gebiete in Alabama und Georgia mit Windgeschwindigkeiten von bis zu 218 Stundenkilometern. Unter den Todesopfern sollen auch Kinder sein. Zur Nachricht

Guaidó kündigt neue Massenproteste in Venezuela an. Der selbsternannte Interimspräsident will am Montag in sein Heimatland zurückkommen, nachdem er zuvor in Kolumbien, Brasilien, Argentinien, Paraguay, Ecuador und den USA um Unterstützung geworben hatte. Mit der Rückkehr riskiert er, verhaftet zu werden.

Oppositionelle Liberale gewinnen Parlamentswahl in Estland. Die liberale Reformpartei erhielt am Sonntag 28,8 Prozent der Stimmen. Sie landete damit klar vor der regierenden Zentrumspartei von Ministerpräsident Ratas, die auf 23 Prozent kam. Deutliche Zuwächse hat auch die nationalkonservative und europakritische Partei Ekre zu verzeichnen. Zur Meldung

SpaceX-Raumschiff "Crew Dragon" dockt an ISS an. Die Besatzung der Internationalen Raumstation hat am Sonntag erstmals einen von einem Privatunternehmen gebauten Transporter betreten. An Bord waren zwar keine Menschen, dafür aber 180 Kilogramm Nachschub für die ISS und die Testpuppe "Ripley". Mehr dazu

Was wichtig wird

Rosenmontagszüge in Düsseldorf und Köln. Die Umzüge in den traditionellen Karnevalshochburgen können wohl nur unter Einschränkungen stattfinden, denn Sturmtief "Bennet" soll am Montag Unwetter und starken Wind bringen. In Köln fehlen deswegen Pferde, Fahnen und Großfiguren, in Düsseldorf ist auch noch eine Absage möglich.

Verkehrsausschuss im Europaparlament stimmt über Ende der Zeitumstellung ab. Anschließend müssten noch das Plenum sowie die EU-Staaten zustimmen, bevor die halbjährliche Umstellung abgeschafft werden könnte. Dabei soll ein "Flickenteppich" aus mehreren Zeitzonen unbedingt verhindert werden.

Frühstücksflocke

"Das lässt uns nicht mehr so verschroben erscheinen." Briefmarkensammeln ist längst nicht mehr so, wie es sich jemand, der keine Briefmarken sammelt, vermutlich vorstellt. Moderne Briefmarkenenthusiasten interessierten sich nicht mehr nur für das gezackte Viereck, sondern auch für die Postgeschichte, die Kultur der damaligen Zeit und die historischen Hintergründe. "Social Philately" nennt sich dieser Trend, der auch in Deutschland Fuß fasst.