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SZ Espresso:Nachrichten kompakt - die Übersicht für Eilige

Cytotec Misoprostol

Hersteller Pfizer nahm Cytotec 2006 vom deutschen Markt.

(Foto: privat)

Was heute wichtig war - und was Sie auf SZ.de am meisten interessiert hat.

Nachrichten kompakt

Ärzte nutzen umstrittene Tablette zur Geburtseinleitung. Die Hälfte der Kliniken in Deutschland verwendet einer Umfrage der Universität Lübeck zufolge ein Medikament um Wehen einzuleiten, das bei der Geburtshilfe nicht zugelassen ist. In Zusammenhang mit Cytotec kann es zu schweren Komplikationen kommen, schreibt Katrin Langhans. Das geht aus Gutachten, Fallberichten und Gerichtsurteilen hervor, die die Süddeutsche Zeitung und der Bayerische Rundfunk ausgewertet haben. Lesen Sie die ausführliche Geschichte mit SZPlus.

Kardinal Marx tritt nicht mehr als Vorsitzender der katholischen Deutschen Bischofskonferenz an. Der 66-Jährige steht seit 2014 an der Spitze der Bischofskonferenz. Er setzte sich zunehmend für vorsichtige Reformen ein. Das brachte ihm hartnäckige Gegner ein. Nun will Marx wieder stärker im Erzbistum München und Freising präsent sein, schreibt Matthias Drobinski und kommentiert: Marx wird fehlen.

Scheuer bekommt Widerspruch aus dem eigenen Haus. In der Maut-Affäre hatte der Bundesrechnungshof dem Verkehrsministerium schwere Rechtsverstöße vorgeworfen. Das Ministerium ließ eine scharfe Reaktion erarbeiten und alle Vorwürfe brüsk zurückweisen. Doch vertrauliche Dokumente zeigen, dass der Vorgang intern höchst umstritten war. Ausgerechnet das zuständige Referat im Verkehrsministerium weigerte sich zunächst, das Schreiben zu unterzeichnen. Zum Bericht von Markus Balser

CSU hält CDU-Zeitplan für "abwegig". Landesgruppenchef Dobrindt drängt nach dem angekündigten Rückzug Kramp-Karrenbauers auf einer schnelle Lösung in der Frage der Kanzlerkandidatur. Unterdessen soll CDU-Politiker Marco Wanderwitz neuer Ostbeauftragter der Bundesregierung werden. Zur Meldung von Jens Schneider und Lisa Schnell

Gewinn bei Daimler bricht um fast zwei Drittel ein. Das Netto-Ergebnis für 2019 sinkt von 7,6 auf 2,7 Milliarden Euro, der Gewinn vor Steuern und Zinsen von 11,1 auf 4,3 Milliarden Euro. Grund dafür sind Milliardenkosten für Investitionen in neue Technologien, in die anlaufende Produktion von Elektroautos und für Altlasten aus der Dieselaffäre. Daimler-Chef Källenius will am geplanten Stellenabbau festhalten und kündigt für 2020 wieder einen höheren Gewinn an. Mehr Informationen von Stefan Mayr

Klinsmann tritt als Trainer bei Hertha BSC zurück. Wenn im Abstiegskampf Einheit, Zusammenhalt und Konzentration auf das Wesentliche nicht garantiert seien, könne er sein Potenzial als Trainer nicht ausschöpfen, schreibt Klinsmann. Eine Rekonstruktion seiner Amtszeit von Carsten Scheele. Der ehemalige Bundestrainer will nun in sein Aufsichtsratsamt zurückkehren. Der Verein wurde von der Ankündigung offenkundig überrascht. Bei Hertha herrscht nun Big-City-Chaos. Klinsmanns Karriere in Bildern

3 aus 24 - Meistempfohlen heute

Linke in Umfrage bei 39 Prozent - CDU stürzt ab. Nach dem Debakel um die Wahl Thomas Kemmerichs zum Thüringer Ministerpräsidenten käme das ehemalige rot-rot-grüne Regierungsbündnis demnach auf eine Mehrheit. Zur Meldung

Gestickte Stichelei. Keine Frau unter den Nominierten für die beste Regie: Die Schauspielerin Natalie Portman trug aus Protest bei der Oscar-Verleihung ein Cape mit den Namen acht preiswürdiger Regisseurinnen. Von Silke Wichert

Jetzt erhalten die US-Bürger die Quittung. Weil seine Steuersenkungen ein Loch in die Staatskasse gerissen haben, will US-Präsident Trump die Sozialausgaben kürzen. Von Claus Hulverscheidt

SZ-Leser diskutieren​

Wie steht es um die FDP? "Schlecht", meint freddy.w., "die FDP kann machen, was sie will, sie ist und bleibt eine Klientel-Partei. Auf jeden Fall wird sie so wahrgenommen." Das liege auch an Parteichef Lindner, meinen einige Leser: "Die FDP ist Lindner, und nur Lindner, an allen Ecken und Enden. Und Lindner kann keine dicken Bretter bohren", schreibt anasemanini. Huroma findet, die Lindner-FDP habe "keinen Kompass" - "Sie will politisch alles sein und ist doch nichts: Keine Linie, keine Klarheit zu irgendetwas, kein überzeugendes Personal." Diskutieren Sie mit uns.

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