Ein Jahr nach Machtübernahme der Taliban:Deutschlands beschämender Umgang mit afghanischen Ortskräften

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"Die Aufnahme muss sofort beginnen, denn jeder Tag des Wartens ist ein Tag in Lebensgefahr für die betroffenen Menschen": Mitglieder der Taliban in Kabul.

"Die Aufnahme muss sofort beginnen, denn jeder Tag des Wartens ist ein Tag in Lebensgefahr für die betroffenen Menschen": Mitglieder der Taliban in Kabul.

(Foto: dpa)

Wenn volljährige Kinder nicht zur "Kernfamilie" gehören: Ein Kongress in Berlin zeigt, wie auch die neue Bundesregierung versäumt, ehemaligen Mitarbeitern der Bundeswehr zu helfen.

Von Tomas Avenarius, Berlin

Der Mann erzählt von der Krankheit seiner Frau, seiner eigenen angeschlagenen Gesundheit, von seinem in der Heimat zurückgebliebenen volljährigen Sohn. Bismillah Qasimi spricht in seiner Muttersprache Dari, dem afghanischen Persisch, er kann noch immer kein Deutsch, er weiß, dass es bei seiner Integration mehr als nur klemmt. Der Afghane war im Bundeswehr-Camp Marmal in Nordafghanistan verantwortlich für die Moschee im Lager. Dort beteten die Ortskräfte, die der Bundeswehr halfen - als Scouts, als Übersetzer, bei allen möglichen anderen Arbeiten im Lager.

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