Prantls Blick:Nicht allein gegen die Mafia

Lesezeit: 5 min

Prantls Blick: Leoluca Orlando vor einigen Jahren in den Straßen seiner Stadt, die zurückzugewinnen er mitgeholfen hat: Palermo.

Leoluca Orlando vor einigen Jahren in den Straßen seiner Stadt, die zurückzugewinnen er mitgeholfen hat: Palermo.

(Foto: Macello Paternostro/AFP)

In Palermo endet die lange Ära des Bürgermeisters und Anti-Mafia-Kämpfers Leoluca Orlando. Was wir von ihm lernen können.

Von Heribert Prantl

Zivilcourage, Zivilgesellschaft und Gemeinsinn - das sind gute Wörter; sie stehen für Werte, ohne die man in einer Demokratie nicht auskommt. Sie haben für mich einen sizilianischen Klang. Das hat zu tun mit einem Mann, der 1985 zum ersten Mal Bürgermeister in Palermo wurde und es seitdem fünfmal war; er gilt als der große und unerbittliche Gegner der Mafia. Jetzt, bald 75 Jahre alt, tritt er ab: In Palermo wird am heutigen Sonntag ein neuer Bürgermeister gewählt - der Nachfolger von Leoluca Orlando. "Missione compiuta. Da completare" heißt seine Abschiedsbotschaft, die man auf Facebook sehen und hören kann; mit melancholischem Stolz geht er durch seine Stadt.

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