... und so rief der Vater nach seinem jüngeren Sohn Baschar, der bis dahin keinerlei politische Ambitionen hatte erkennen lassen. Baschar hatte Medizin in Damaskus studiert, später spezialisierte er sich auf Augenheilkunde. Nebenbei widmete sich der junge Präsidentensohn seinem Interesse für Computer und das Internet, er trieb den Ausbau der Informationstechnologie in Syrien voran. 1992 zog er für einen mehrjährigen Aufenthalt nach London, wo er seine Frau Asma al-Assad kennenlernte. Es heißt, er habe gerne in London gelebt. Doch der Ruf seines Vaters ließ ihm 1994 keine Wahl: Der Augenarzt Baschar al-Assad kehrte in seine Heimat zurück, um Politiker zu werden.

Bild: AP 21. Januar 2014, 13:452014-01-21 13:45:41 © sueddeutsche.de/mikö/atr