Hafez al-Assad führte das Land mit harter Hand in eine Position, die von anderen arabischen Staaten nie erreicht wurde. Syrien hatte in allen Konflikten der Region seine Finger im Spiel: im Libanon mit Hilfe der Hisbollah, dessen Geldgeber Syrien war. In Israel mittels der Hamas, die von Damaskus aus operierte. Im Irak, wo der syrische Geheimdienst Aufständische unterstützte. Und selbst am Golf, wo Assad Saudi-Arabien schwächte, weil er mit Iran paktierte. Um diese Position zu halten, hatte Assad bereits früh einen Nachfolger auserkoren: Sein ältester Sohn Basil sollte die Macht übernehmen. Doch der kam am 21. Januar 1994 bei einem Autounfall ums Leben ...

Bild: AP 21. Januar 2014, 13:452014-01-21 13:45:41 © sueddeutsche.de/mikö/atr