Bill Gates:"Wir sind auf die nächste Pandemie nicht vorbereitet"

Lesezeit: 7 min

Bill Gates Berlin

Bill Gates: "Ein nationalistischer Blick hilft uns nicht weiter." (Archivbild)

(Foto: Britta Pedersen/dpa)

Was die Welt aus der Corona-Krise lernen kann - und warum sie das in den Augen des Microsoft-Gründers und Gesundheits-Mäzens Bill Gates bislang versäumt hat.

Interview von Stefan Kornelius

Microsoft-Gründer Bill Gates, 65, zählt zu den reichsten Menschen der Welt. Einen großen Teil seines Vermögens steckt er in die von ihm und seiner Frau gegründete Bill-und-Melinda-Gates-Stiftung, die inzwischen einer der größten Akteure beim Thema Gesundheit und Impfung weltweit ist - vor allem in ärmeren Ländern. Mit bisher 1,75 Milliarden Dollar unterstützte sie Entwicklung und Produktion eines Covid-19-Impfstoffes und setzt sich für eine gerechte Verteilung des Vakzins ein. Seine oft wiederholten Warnungen vor globalen Gesundheitskrisen und ein unermüdlicher Einsatz für Impfkampagnen - nicht nur gegen das Coronavirus - haben ihn zum Feindbild von Verschwörungstheoretikern in aller Welt gemacht. Im Interview mit der Süddeutschen Zeitung spricht Bill Gates über den wissenschaftlichen Fortschritt, die Gefahr des Impfnationalismus und die Vorbereitung auf die nächste Pandemie.

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