Corona weltweit:Bundesentwicklungsminister Müller fordert gerechtere Impfstoff-Verteilung

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Ein Drittel der Entwicklungsländer habe noch keine einzige Impfdosis erhalten - die Industrieländer müssten Überkapazitäten besser verteilen. Vietnams Regierung berichtet von einer neuen Virusvariante, die sich sehr leicht verbreitet.

Bundesentwicklungsminister Gerd Müller (CSU) mahnt eine gerechtere Verteilung der Corona-Impfstoffe an. In ganz Afrika seien weniger als zwei Prozent der Menschen geimpft, ein Drittel der Entwicklungsländer habe noch keine einzige Impfdosis erhalten, sagte er den Zeitungen der Funke Mediengruppe. "Es kann nicht sein, dass einige reiche Länder sich vier oder gar acht Impfdosen pro Kopf sichern. Diese Überkapazität global gerecht zu verteilen ist der schnellste Weg, um so viele Menschen wie möglich zu impfen." Müller forderte, die Impfdosen so schnell wie möglich Risikogruppen in Entwicklungsländern zur Verfügung zu stellen. Nur eine weltweite Impfkampagne führe aus der Krise.

Zugleich rief der Entwicklungsminister dazu auf, die Herstellung von Corona-Impfstoffen weltweit auszubauen. So könne Südafrika zu einem Produktionsstandort für das gesamte südliche Afrika werden. Die deutsche Entwicklungspolitik führe dazu bereits Gespräche und stelle zum Anschub eine Kreditfinanzierung bereit. "Das alles hilft mehr, als Patente einfach nur freizugeben", betonte Müller. "Denn dadurch wird noch keine einzige Impfdosis zusätzlich produziert." (31.05.2021)

Vietnams Regierung berichtet von neuer Virusvariante

In Vietnam ist nach Angaben der Regierung eine neue Variante des Coronavirus entdeckt worden. Der Gesundheitsminister des kommunistisch regierten Landes, Nguyen Thanh Long, sagte nach Berichten von staatlichen Medien, die neue Variante weise sowohl Eigenschaften der in Großbritannien als auch der in Indien entdeckten Form auf. Sie sei sehr leicht übertragbar, vor allem über die Luft.

Das Gesundheitsministerium werde die neue Coronavirus-Variante auf der globalen Genomkarte bekanntgeben, zitierte die Zeitung VnExpress in ihrer Online-Ausgabe den Minister. In Vietnam gab es offiziellen Zahlen zufolge im Vergleich zu vielen anderen Ländern bislang extrem wenige Erkrankungen. Bisher wurden in dem südostasiatischen Land 6396 Corona-Fälle registriert, davon aber mehr als 3000 seit Ende April. 47 Menschen starben demnach an oder mit dem Virus. Vietnam hat annähernd 100 Millionen Einwohner. (29.05.2021)

WHO wehrt sich gegen Einmischung der Politik

Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) hat sich gegen eine Einmischung der Politik in die Suche nach dem Ursprung des Virus ausgesprochen. "Wir bitten darum, die Wissenschaft von der Politik zu trennen und uns in einer angemessenen, positiven Atmosphäre die Antworten finden zu lassen", sagte WHO-Notfalldirektor Michael Ryan der Nachrichtenagentur AFP zufolge. Die Untersuchung werde "von der Politik vergiftet", sagte er.

Die Äußerungen Ryans kommen nach der Ankündigung des US-Präsidenten Joe Biden, die Geheimdienste seines Landes angewiesen zu haben, die Entstehung des Virus genau aufzuklären. Dabei geht es um die Frage, ob das Virus vielleicht wirklich aus einem chinesischen Labor stammt. Der Druck auf die WHO, selbst die Suche nach dem Ursprung des Virus zu intensivieren, wächst. Eigenen Angaben zufolge will die UN-Behörde zunächst Empfehlungen von Experten abwarten, die Vorschläge für weitere Studien vorlegen sollen.

Die WHO in diese Position zu bringen sei "sehr unfair gegenüber der Wissenschaft, die wir zu betreiben versuchen", sagte Ryan. Es bringe die Organisation in die "unmögliche Lage, die Antworten zu liefern, die die Welt haben möchte". (29.05.2021)

Europa lockert den Lockdown

Mehrere europäische Staaten haben Lockerungen ihrer Corona-Maßnahmen angekündigt. So sollen in Österreich ab 1. Juli wieder volle Stadien, Konzertsäle und Theater erlaubt sein. Die Obergrenzen für die Besucherzahl bei Veranstaltungen im Freien und in Gebäuden fallen weg, kündigte Vizekanzler Werner Kogler (Grüne) an. Voraussetzung sei immer, dass die Besucher getestet, genesen oder geimpft seien. Veranstaltungen mit mehr als 500 Personen seien zudem genehmigungspflichtig. Während die Maskenpflicht bei Veranstaltungen wegfällt, bleibt sie zum Beispiel in Supermärkten und in Bussen und Bahnen bestehen.

Irlands Regierung hält an der Strategie zur schrittweisen Lockerung der Beschränkungen im Juli fest. Ab dem 5. Juli sollen Bars und Gaststätten Gäste im Innenraum bewirten dürfen, sagte Ministerpräsident Micheál Martin. Ab dem 19. Juli sollen mit Hilfe des EU-Zertifikats Reisen erleichtert werden. Irland hat gegenwärtig die strengsten Reisebeschränkungen in der EU.

Auch in den Niederlanden werden die Lockdown-Einschränkungen ab nächster Woche gelockert. Bars und Restaurants dürfen dann Gäste wieder in Innenräumen bewirten. Außerdem dürfen Museen wieder öffnen, wie Ministerpräsident Mark Rutte mitteilte.

Die italienische Regierung will in einigen Regionen die Corona-Beschränkungen zügiger als bisher geplant lockern. Ab Montag sollen die Regionen Molise und Friaul-Julisch Venetien sowie die Insel Sardinien wegen der guten Infektionslage in die sogenannte Weiße Zone eingeteilt werden, in der unter anderem die nächtliche Ausgangssperre entfällt. Gesundheitsminister Roberto Speranza will dazu am Freitag eine Anordnung unterschreiben. Die übrigen Regionen bleiben in der Gelben Zone mit moderaten Beschränkungen. Der Sieben-Tage-Inzidenzwert für ganz Italien liegt derzeit bei 47 Neuinfektionen pro 100 000 Einwohner.

Tschechien öffnet seine Grenzen für Touristen aus Deutschland und sechs weiteren Ländern wieder. Dazu zählen Österreich, die Slowakei, Ungarn, Polen, Slowenien und Kroatien, wie Gesundheitsminister Adam Vojtech mitteilte. Dies geschehe im Rahmen von Gegenseitigkeitsvereinbarungen. Zudem dürfen ab Montag Restaurants in Tschechien auch innen wieder Gäste empfangen. Erst Anfang voriger Woche war der Außenbereich der Gastronomie nach monatelangem Lockdown wieder geöffnet worden. Der Minister kündigte zudem an, dass die weiteren Lockerungen schneller als bislang geplant voranschreiten sollen. Tschechien war zeitweise ein Brennpunkt der Pandemie in Europa. (29.05.2021)

EMA empfiehlt Zulassung von Biontech-Impfstoff für Zwölf- bis 15-Jährige

Die Europäische Arzneimittelbehörde EMA rät dazu, den Corona-Impfstoff von Biontech/Pfizer bei Kindern und Jugendlichen ab zwölf Jahren einzusetzen. Das teilte die Behörde in Amsterdam mit. Das Vakzin ist das erste in der EU, das auch für Menschen unter 16 Jahren empfohlen wird. "Wir haben Daten, die zeigen, dass die Anwendung bei Kindern sicher ist", sagte der EMA-Direktor für Impfstrategien, Marco Cavaleri. Die finale Entscheidung muss nun noch von der Europäischen Kommission gefällt werden, das gilt aber als Formsache.

Mit der Entscheidung können künftig auch Kinder und Jugendliche in Deutschland mit dem Biontech-Impfstoff geimpft werden. Beim Impfgipfel von Bund und Ländern hatte die Bundesregierung mitgeteilt, dass sich Kinder ab zwölf Jahren vom 7. Juni an um einen Impftermin bemühen können - unter der Voraussetzung, die EMA lasse das Vakzin für diese Altersgruppe zu. Ausdrückliche Einladungen der Jugendlichen in die Impfzentren oder auch Reihenimpfungen in Schulen werde es nicht geben. Zur Impfung von Kindern und Jugendlichen will die Bundesregierung knapp 6,4 Millionen Dosen bis August bereitstellen. Die erforderlichen Dosen für Juni, Juli und August sollen den Ländern "schrittweise aus den Gesamtliefermengen" für diese Monate zur Verfügung gestellt werden.

Trotz der Zulassung der EMA behält sich die deutsche Ständige Impfkommission (Stiko) eigene Klärungen vor. Es sei nicht zu erwarten, dass es eine allgemeine Impfempfehlung für alle Kinder geben werde, sagte ein Mitglied. Momentan wisse man kaum etwas über die Nebenwirkungen von Corona-Impfungen bei Kindern. Möglicherweise empfiehlt die Stiko den Impfstoff vorerst nur Jugendlichen mit Vorerkrankungen.

Die Gesundheitsminister hatten bereits zuvor als Ziel ausgegeben, dass bis Ende August alle Impfwilligen ab zwölf Jahren ein Impfangebot bekommen. In den letzten Augusttagen und Anfang September enden die Sommerferien in vielen Bundesländern und die Schule geht wieder los. Sind bis dahin die meisten Kinder geimpft, könnte Präsenzunterricht mit deutlich weniger Einschränkungen verbunden sein als bislang. Bundeskanzlerin Angela Merkel hatte beim Impfgipfel aber betont, ein sicherer Schulbetrieb sei unabhängig davon zu betrachten, ob ein Kind geimpft ist oder nicht. (28.05.2021)

In Kalifornien können Geimpfte zum Millionär werden

Mit Geldanreizen von 116 Millionen Dollar (etwa 95 Millionen Euro) will der US-Staat Kalifornien seine Bürger zu Corona-Impfungen bewegen und bereits Geimpfte belohnen. Das "Vax for the Win"-Programm sei die größte finanzielle Impfanreiz-Initiative in den USA, teilte der kalifornische Gouverneur Gavin Newsom mit.

In einem Lotterieverfahren sollen zehn vollständig geimpfte Teilnehmer jeweils 1,5 Millionen Dollar erhalten. Die Gewinner werden am 15. Juni bekanntgegeben. Wer schon länger geimpft ist, wird automatisch in die Verlosung aufgenommen. Weitere 30 Teilnehmer können jeweils 50 000 Dollar erhalten. Zwei Millionen Bürgern, die sich in den kommenden Wochen impfen lassen, will der Staat als Anreiz zudem einen Einkaufsgutschein über 50 Dollar geben.

Zuvor hatten mehrere Bundesstaaten, darunter Ohio, Maryland und New York, ähnliche Lotterie-Programme oder andere Anreize gestartet, allerdings mit einem kleineren Geldtopf. Insgesamt haben die USA in den vergangenen Monaten große Impffortschritte gemacht, aber zuletzt ging das Tempo der Kampagne zurück. Mitte Juni will Kalifornien die meisten Corona-Beschränkungen aufheben und die Wirtschaft komplett öffnen. Aber immer noch sind Millionen Menschen ungeimpft. (28.05.2021)

WHO: Afrika braucht dringend 20 Millionen Corona-Impfstoffdosen

Afrika benötigt nach Angaben der Weltgesundheitsorganisation (WHO) in den kommenden sechs Wochen mindestens 20 Millionen Impfstoffdosen des Herstellers Astra Zeneca. Nur so könnten alle, die eine erste Dosis mit diesem Vakzin erhalten hätten, innerhalb des empfohlenen acht- bis zwölfwöchigen Intervalls den zweiten Piks bekommen. Zusätzlich würden weitere 200 Millionen Corona-Impfstoffdosen benötigt, damit der Kontinent bis September 2021 zehn Prozent seiner Bevölkerung impfen könne. Bislang wurden nach WHO-Angaben in Afrika 28 Millionen Covid-19-Dosen verschiedener Hersteller verabreicht. Das seien weniger als zwei Dosen pro 100 Menschen.

Frankreich ist der WHO zufolge das erste Land, das Covid-19-Impfstoffe aus seinen eigenen Beständen zur Verfügung stellt und mehr als 31 000 Dosen an Mauretanien gespendet hat. Zudem habe das Land zugesagt, in den nächsten Wochen eine halbe Million weiterer Dosen an sechs afrikanische Länder zu verteilen. Die Europäische Union und ihre Mitgliedstaaten haben mehr als 100 Millionen Dosen für einkommensschwache Länder bis Ende 2021 zugesagt. Die USA haben der WHO zufolge versichert, 80 Millionen Dosen einkommensschwachen Ländern zur Verfügung zu stellen. (28.05.2021)

Studie: Biontech-Impfstoff schützt Kinder ab zwölf Jahren sicher vor Covid-19

Der Biontech-Impfstoff schützt auch Kinder zwischen zwölf und 15 Jahren sicher vor einer Covid-19-Erkrankung. Das zeigen jetzt veröffentlichte Daten, die bereits Grundlage für die Notfall-Zulassung des Impfstoffes in den USA in dieser Altersgruppe waren und die der Europäischen Arzneimittelagentur (EMA) zur Zulassungsprüfung vorliegen.

In der Studie trat demnach bei mehr als 1000 geimpften Kindern und Jugendlichen kein Covid-19-Fall auf, in der etwa gleichen großen, ungeimpften Kontroll-Gruppe waren es 16. Nach der Impfung sei es überwiegend allenfalls zu leichten Impfreaktionen wie Müdigkeit oder Kopfschmerzen gekommen, schreiben die Wissenschaftler im New England Journal of Medicine. Die positiven Ergebnisse rechtfertigten auch Tests bei jüngeren Kindern oder anderen, besonders schützenswerten Gruppen wie schwangeren Frauen, betonen sie.

Kinder und Jugendliche erkrankten in der Regel weniger schwer als Erwachsene, aber auch bei ihnen gebe es schwere Fälle, vor allem bei Kindern mit Vorerkrankungen, schreibt das Team um Robert Frenck vom Cincinnati Children's Hospital (US-Staat Ohio). Zudem spielten sie eine wesentliche Rolle bei der Verbreitung des Virus, ihre Impfung sei für das Erreichen einer Herdenimmunität wesentlich. Schließlich seien sichere Impfstoffe für diese Altersgruppe auch wichtig, damit Bildung und soziale Entwicklung nicht weiter behindert würden.

Die Forscher hatten Daten von insgesamt 2260 Kindern zwischen 12 und 15 Jahren ausgewertet. Diese hatten im Abstand von 21 Tagen zwei Dosen des Impfstoffes (1131 Kinder) oder Placebo-Spritzen (1129 Kinder) mit Kochsalzlösung erhalten. Für jeweils sieben Tage nach den Injektionen notierten die Probanden eventuelle Impfreaktionen. Unerwünschte Wirkungen wurden bis zu sechs Monate nach der zweiten Spritze erfasst.

Die Wirksamkeit einer zweifachen Impfung lag den Forschern zufolge bei 100 Prozent, da es in der Studien-Gruppe im Vergleich zur Placebo-Gruppe keinen Covid-19-Fall gegeben habe. Abgesehen davon zeigten auch Labortests, dass die Impfung eine stabile Immunantwort erzeugte, sie war sogar besser als in der Gruppe der Jugendlichen und jungen Erwachsenen zwischen 16 und 25 Jahren.

Wie in anderen Altersgruppen seien die Impfreaktionen, wenn sie auftraten, mild bis moderat gewesen. Die Teilnehmer klagten über Schmerzen an der Einstichstelle, Müdigkeit, Kopfschmerzen und Fieber - nach der zweiten Dosis häufiger als nach der ersten. Die Beschwerden verschwanden meist innerhalb von wenigen Tagen. Schwerere unerwünschte Wirkungen wie Thrombosen oder ein anaphylaktischer Schock traten nicht auf. Allerdings lässt die Gesamtzahl von 1131 Geimpften nur bedingt Rückschlüsse über seltene Nebenwirkungen zu. (28.05.2021)

China sperrt sich gegen US-Ermittlung

China lehnt Pläne von US-Präsident Joe Biden für eine neue Geheimdienst-Ermittlung zum Ursprung des Coronavirus ab. Außenamtssprecher Zhao Lijian warf den USA am Donnerstag vor, die Suche zu politisieren und China die Schuld an der Pandemie geben zu wollen. Er wehrte sich auch gegen den Verdacht, dass das Virus nach einem Unfall aus einem chinesischen Labor entwichen sein könnte. Den US-Geheimdiensten sprach er jede Glaubwürdigkeit ab. Biden hatte am Mittwoch die Dienste beauftragt, innerhalb von 90 Tagen einen Bericht vorzulegen.

Der Ministeriumssprecher hob hervor, dass Experten der Weltgesundheitsorganisation (WHO) bereits im Februar in der zentralchinesischen Stadt Wuhan ermittelt und festgehalten hatten, dass eine undichte Stelle in einem Labor "extrem unwahrscheinlich" sei. Auch hätten sie Chinas Offenheit gelobt. Die USA missachte die Fakten und versuche laut Zhao Lijan, von der eigenen "inkompetenten Antwort" auf die Pandemie abzulenken.

Der Diplomat verwies auf 33 Millionen Infektionen und fast 600 000 Tote allein in den USA. Er schob Andeutungen hinterher, dass das Virus aus einem US-Militärlabor in Fort Detrick entsprungen und über Teilnehmende der Militärweltspiele im Oktober nach Wuhan gelangt sein könnte: "Die USA haben mehr als 200 biologische Labors in der Welt" sagte Zhao Lijian. "Wie viele Geheimnisse halten die USA zurück?" Wenn die USA China aufforderten, sich an einer umfassenden Untersuchung zu beteiligen, fordere China seinerseits die USA auf, dem chinesischen Beispiel zu folgen und internationale Ermittlungen zuzulassen. (27.05.2021)

© SZ/dpa/sid/Reuters/Bloomberg/KNA/saul/jbee/aner/jael/olkl/ghe/jsa/ihe
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