Lateinamerika:Das Wunder von Uruguay

Lesezeit: 3 min

Lateinamerika: Ein Mitarbeiter desinfiziert ein Gepäckstück am Busterminal des Flughafens in Montevideo.

Ein Mitarbeiter desinfiziert ein Gepäckstück am Busterminal des Flughafens in Montevideo.

(Foto: AFP)

Fast überall in Südamerika wütet das Virus gnadenlos. In Uruguay jedoch zählt man seit Beginn der Pandemie nur etwas mehr als 1000 Infizierte und 33 Tote. Wie hat das kleine Land geschafft, woran so viele andere dramatisch gescheitert sind?

Von Christoph Gurk, Buenos Aires

Es war Freitag der 13., als das Virus nach Uruguay kam. Vier Reisende hatten damals, im März, den Erreger aus Italien und Spanien mit ins Land gebracht. Uruguay schloss daraufhin Schulen, Parks und Grenzen, so wie es die allermeisten Nachbarn des kleinen südamerikanischen Landes auch taten. Manche Regierungen auf dem Kontinent ergriffen sogar noch striktere Maßnahmen; Peru etwa ließ Ausgangssperren von Soldaten kontrollieren, und Chile verhängte drakonische Strafen.

SZ-Plus-Abonnenten lesen auch:
Binge
Gesundheit
»Wer ständig seine Gefühle mit Essen reguliert, ist gefährdet«
Ferdinand von Schirach
Ferdinand von Schirach
"Es gibt wohl eine Begabung zum Glück - ich habe sie nicht"
Krieg in der Ukraine
"Es gibt null Argumente, warum man der Ukraine keine Waffen liefern sollte"
Autorenfoto James Suzman
Anthropologie
"Je weniger Arbeit, desto besser"
Liz Truss als Boxkämpferin auf einem Wandgemälde in Belfast
Großbritannien
Wie eine Fünfjährige, die gerade gegen eine Tür gelaufen ist
Zur SZ-Startseite
Süddeutsche Zeitung
  • Twitter-Seite der SZ
  • Facebook-Seite der SZ
  • Instagram-Seite der SZ
  • Mediadaten
  • Newsletter
  • Eilmeldungen
  • RSS
  • Apps
  • Jobs
  • Datenschutz
  • Abo kündigen
  • Kontakt und Impressum
  • AGB