Russlands Krieg in der Ukraine:Chinas diplomatisches Schaulaufen

Russlands Krieg in der Ukraine: In unklarer Mission: Chinas Sonderbeauftragter Li Hui klappert europäische Stationen ab, um über den Ukraine-Krieg zu sprechen.

In unklarer Mission: Chinas Sonderbeauftragter Li Hui klappert europäische Stationen ab, um über den Ukraine-Krieg zu sprechen.

(Foto: Valery Sharifulin/Imago/ Itar-Tass)

Der Sondergesandte Li Hui reist für Peking durch Europa, um über eine mögliche Lösung im Ukraine-Krieg zu verhandeln. Der kühle Empfang in Warschau, Paris und Berlin verdeutlicht die Zweifel an Chinas Motiven.

Von Viktoria Großmann, Thomas Kirchner, Paul-Anton Krüger und Lea Sahay, Berlin/München/Peking/Warschau

Chinas oberster Außenpolitiker Wang Yi hatte eine handfeste Überraschung im Gepäck, als er im Februar nach München zur Sicherheitskonferenz reiste. Im Hotel Bayerischer Hof verkündete er den erstaunten Zuhörern eine Friedensinitiative: "Wir werden etwas vorlegen. Und zwar die chinesische Position zur politischen Beilegung der Ukraine-Krise." Tagelang rätselten westliche Diplomaten, was da kommen würde. Ein substanzielles Dokument, begleitet von einer diplomatischen Initiative oder doch eher ein Ablenkungsmanöver kurz vorm Jahrestag des Kriegsbeginns?

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