Wahl zur Antidiskriminierungsbeauftragten:Ataman steht ein schwieriges Manöver bevor

Wahl zur Antidiskriminierungsbeauftragten: Nicht staatstragend genug für das Amt einer Bundesbeauftragten: So sieht die Union Ferda Ataman.

Nicht staatstragend genug für das Amt einer Bundesbeauftragten: So sieht die Union Ferda Ataman.

(Foto: Jürgen Heinrich/Imago)

Nach viel Wirbel im Vorfeld wird die umstrittene Publizistin an diesem Donnerstag zur Antidiskriminierungsbeauftragten gewählt. Wahrscheinlich.

Von Constanze von Bullion, Berlin

Ihre Kandidatur hat sie sich wohl etwas anders vorgestellt. An diesem Donnerstag soll Ferda Ataman vom Bundestag zur Antidiskriminierungsbeauftragten des Bundes gewählt werden. Die 43 Jahre alte Publizistin, die sich vor allem für gleichberechtigte Teilhabe von Menschen mit Migrationsgeschichte engagiert hat, ist vom Kabinett bereits bestätigt worden. Was jetzt bevorsteht, ist aber ein schwieriges Manöver. Zumindest für die Bewerberin.

Zur SZ-Startseite

SZ PlusMeinungAntidiskriminierungsbeauftragte
:Von deutschen Kartoffeln und Rassismus

Die Debatte um Ferda Ataman führt wieder einmal vor, wie oft mit zweierlei Maßstäben gemessen wird: Warum die Bezeichnung "Kartoffel" für Deutsche nicht dasselbe ist wie eine rassistische Beschimpfung.

Lesen Sie mehr zum Thema

Jetzt entdecken

Gutscheine: