SZ Espresso Der Tag kompakt - die Übersicht für Eilige

Ein roter Papagei ist einem Jäger im Amazonas-Gebiet zum Opfer gefallen.

(Foto: AFP)

Was heute wichtig war - und was Sie auf SZ.de am meisten interessiert hat.

Von Tobias Dirr

Der Tag kompakt

Der Mensch verdrängt eine Million Tier- und Pflanzenarten. Das zeigt ein Bericht des Weltbiodiversitätsrats IPBES. Demnach sind etwa eine Million von acht Millionen Tier- und Pflanzenarten vom Aussterben bedroht. Besonders gefährdet sind Amphibien, Korallen sowie Palmfarne. Das gigantische Artensterben ist vergleichbar mit dem Verschwinden der Dinosaurier vor etwa 65 Millionen Jahren. Nur dieses Mal ist die Katastrophe menschengemacht. Von Tina Baier

Bund erwartet deutlich niedrigeren Zuwachs der Steuereinnahmen. In den Jahren 2019 bis 2023 könnte der Bund rund 75 Milliarden Euro weniger einnehmen als noch im Oktober 2018 erwartet. Im Haushaltsausschuss des Bundestages sieht man zwei Gründe für die niedrigeren Einnahmen: die schwächere Konjunktur und Steuerentlastungen. Von Cerstin Gammelin

Steinmeier warnt vor Gefahren durch Regelverstöße im Netz. Es sei an der Zeit, "dass Facebook, Twitter, Youtube und Co. ihre Verantwortung endlich wahrnehmen", sagt der Bundespräsident auf der Digitalkonferenz Republica in Berlin. Unternehmen dürften "nicht immer wieder Grenzen austesten, Schlupflöcher suchen und die Umsetzung verschleppen". Aber auch die Zivilgesellschaft sei gefordert. Von Markus Balser

Herzogin Meghan bringt Jungen zur Welt. Es ist das erste Kind von Meghan und Prinz Harry. Die beiden hatten im Mai vergangenen Jahres geheiratet. Ihr Kind steht nun auf Platz sieben in der Thronfolge und ist der achte Urenkel von Queen Elizabeth II. Einen Namen hat der Junge noch nicht. Zur Nachricht

3 aus 24 - Meistempfohlen heute

Der meiste Dreck kommt nicht aus dem Auspuff. Die Feinstaubwerte steigen seit Jahren. Schuld daran: vor allem der Abrieb von Bremsen, Reifen und der Straße. Den verursachen alle Fahrzeuge - egal ob Diesel, Benziner oder Elektroautos. Von Felix Reek

Klima? Jetzt sind mal die anderen dran! Sachsens Ministerpräsident Kretschmer liefert einen gefährlich bockigen Auftritt bei Anne Will. Er ignoriert dabei gleich mehrere Tatsachen. Und streitet sich lieber mit Kevin Kühnert. TV-Kritik von Thomas Hummel

Das Gift der Populisten - und was dagegen hilft. Ein böses Lehrstück aus Polen zeigt, wie Regierungen den Rechtsstaat lahmzulegen versuchen. In Österreich gibt es ähnliche Entwicklungen. Von Heribert Prantl

SZ-Leser diskutieren​

War das Mathe-Abitur 2019 zu schwer? Alpenprinz ist der Meinung: "Wenn es wirklich über den Stoff des Lehrplans hinausging, darf man schon mal mosern." Anders sieht das Träumer. Er empfiehlt den Schülern, "mal zu lernen, anstatt am Freitag sich einen schönen Tag zu machen. Es war eben schwer, aber das stellt auch sicher, dass am Ende eben nur die Besten ins Leben entlassen werden". Abiturient Laurin Wey entgegnet: "Ich kann nicht verstehen, wie man ohne fundiertes Wissen eine komplette Generation über einen Kamm scheren und gleichzeitig meinen kann, diese müssten weniger leisten als früher." Diskutieren Sie mit.