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Leute: Königin Camilla füttert in Kenia ein Elefantenbaby.

Königin Camilla füttert in Kenia ein Elefantenbaby.

(Foto: Victoria Jones/dpa)

Königin Camilla arbeitet als Tierpflegerin, Robbie Williams hat ein Hormonproblem und der Papst verrät seinen Lieblingsfußballer.

Camilla, 76, Königin, betätigt sich als Elefantenpflegerin. Bei einem Besuch der Organisation Sheldrick Wildlife Trust, die sich für die Rettung von Elefantenwaisen einsetzt, hielt sie einem Babyelefanten eine große Plastikflasche hin. König Charles III., 74, und seine Frau sind derzeit in Kenia unterwegs. Nach Staatsbesuchen in Deutschland und Frankreich sind sie erstmals seit Charles' Thronbesteigung im vergangenen Jahr in ein Land des Commonwealth gereist.

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(Foto: Marcus Brandt/dpa)

Katerina Jacob, 65, Schauspielerin, will sich nicht die Jobs wegnehmen lassen. Im Interview mit der Deutschen Presse-Agentur ärgert sie sich über Models und Influencer, die sie am Set trifft. "Ich habe mit Leuten zu tun, die nicht einen geraden Satz sagen können." Sie nuschelten unverständlich vor sich hin, so Jacob. Man müsse diesen Beruf lernen. "Aber inzwischen ist es doch so: Ein Topmodel sagt ,Ich bin auch Schauspielerin.' Was? Wie? Wo? Hallo?" Sie nannte etwa das "Traumschiff" als Fernsehformat, das unter der Entwicklung leide. "Diese Leute nehmen anderen Leuten, die das gelernt haben, den Job weg." Sie behaupte doch auch nicht einfach, Friseurin zu sein.

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(Foto: Imago/Vatican Media/Independent Photo Agency)

Franziskus, 86, Papst und Fußballfan, mag Pelé. Der brasilianische Fußballspieler sei ein Mann mit Herz und von großer Menschlichkeit gewesen, sagte Franziskus in einem Interview des italienischen TV-Senders Rai 1. Er habe ihn einmal in seiner Heimatstadt Buenos Aires getroffen; sie hätten sich gut unterhalten. Über andere Spieler urteilte Franziskus: Der Argentinier Lionel Messi sei sehr fair, ein Gentleman. Diego Maradona sei als Spieler ein Großer gewesen; als Mensch habe er aber versagt. Es sei seltsam, wie viele Sportler schlecht enden.

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(Foto: Vianney Le Caer/dpa)

Robbie Williams, 49, Popsänger, leidet an Hormonchaos. Der britischen Sun sagte er, ihm fehlten Testosteron, Serotonin und Dopamin, sein Haar werde dünn, er sei praktisch in den Wechseljahren. "Ich habe das ganze natürliche gute Zeug verbraucht." Er sei einfach wahnsinnig kaputt "von dem, was ich mir in den Neunzigern und ein bisschen auch in den Zweitausendern angetan habe". Williams war damals alkohol- und drogenabhängig. Dem Boulevardblatt erzählte er nun, er sei einmal im Kokainrausch sechs Tage am Stück wach geblieben und habe vor Proben mit seiner damaligen Boygroup Take That eine Flasche Wodka getrunken. Nun nutze er Botox, plane eine Nackenstraffung und einen Eingriff für weißere Zähne. Schönheitsoperationen hätten zu Unrecht einen schlechten Ruf: "Ich glaube, das Bild, das die Leute von plastischer Chirurgie haben, basiert auf schlechten Beispielen. Ihnen ist nicht bewusst, dass die meisten Leute in der Unterhaltungsindustrie etwas haben machen lassen, weil man es nicht merkt - 90 Prozent sind ziemlich ordentlich."

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(Foto: Evan Agostini/dpa)

Arnold Schwarzenegger, 76, Schauspieler, übt sich in Gedankenlosigkeit. "Wenn ich am Morgen aufstehe, schaue ich auf kein Handy, sondern versuche erst einmal, gar nicht zu denken", sagte er dem Nachrichtenmagazin Stern. "Wenn ich aufstehe, bin ich wie in einem Schwarz-Weiß-Film, erst wenn ich mein Work-out gemacht habe, kommen die Farben in mein Leben." Der Tag sollte nach Schwarzeneggers Auffassung damit beginnen, Glück zu verspüren. Er plädierte dafür, nicht nur am Handy oder vor dem Computer zu sitzen. "Werdet diese digitalen Geräte los, schmeißt eure Tablets weg, lest nicht über anderer Leute Leben. Verscheucht diesen negativen Müll, der täglich in den sozialen Medien angespült wird", sagte er.

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