bedeckt München 10°

Promis der Woche:Auf der Suche nach Drama

Meghan Markle bringt die royalen Konventionen durcheinander, dafür huldigen ihr Jay Z und Beyoncé. Lady Gaga vermisst wohl das große Drama und trennt sich. Die Promis der Woche.

1 / 5

Meghan Markle

Meghan, Herzogin von Sussex

Quelle: dpa

Zurückhaltend, verantwortungsvoll, großherzig, bitte auch bodenständig. Diese Charaktereigenschaften waren mal Standard für ein Mitglied der Royal Family. Ob das auch für Meghan, 37, Herzogin von Sussex und Ehefrau von Prinz Harry, gilt? Diese Woche gab die Schwangere eine Party für ihr Kind, das in zwei Monaten zur Welt kommen soll. Zur Feier in New York flog sie mit einem Privatjet ein, bepackt mit 17 Koffern.

Die Baby-Shower soll insgesamt 400.000 Euro gekostet haben. Finanziert von der britischen Staatskasse? 60.000 Euro für die angemietete Präsidentensuite im "The Mark Hotel" soll die US-Tennisspielerin Serena Williams bezahlt haben. Amal Clooney, Ehefrau von Schauspieler George Clooney, soll auch einen Teil der Kosten übernommen haben. Meghan hatte noch weitere prominente Freundinnen eingeladen, die dem Konzert einer Harfenspielerin lauschen durften. Darunter ihre "Suits"-Serienkollegin Abigail Spencer.

2 / 5

Beyoncé und Jay Z

-

Quelle: instagram @beyonce

Das Musikerehepaar ist offenbar ein Fan von Meghan Markle. Bei der Verleihung der Brit Awards huldigten die beiden der Herzogin mit einem Porträt des Malers Tim O'Brien. Selbiger hatte auch Beyoncé bereits auf einer Leinwand verewigt. "Zu Ehren des Black History Month verbeugen wir uns vor einer unserer Melanated Monas. Glückwunsch zu Deiner Schwangerschaft! Wir wünschen Dir so viel Freude", schrieb Beyoncé auf Instagram. Der Black History Month wird in den USA und Kanada gefeiert, um die Geschichte der Afroamerikaner zu würdigen. Und "Melanated Monas"? Eine Wortschöpfung von Beyoncé und Jay Z mit Bezug auf Da Vincis Mona Lisa, letztlich also ein vornehmer Ausdruck für eine schöne und bedeutende Frau mit dunklerer Hautfarbe. Meghans Vater ist irisch-deutscher Abstammung, ihre Mutter afroamerikanischer.

3 / 5

Lady Gaga

Musikpreis Grammy

Quelle: picture alliance/dpa

Sie ist zwar Sängerin, aber das Drama ist gewissermaßen auch ihr Metier. Nun fehlte Lady Gaga anscheinend das Drama in ihrem eigenen Privatleben. Sie und Talentscout Christian Carino haben sich getrennt - es war angeblich einfach nicht dramatisch genug. Ihre Verlobung hat somit nur wenige Monate gehalten. Ein Sprecher bestätigte die Trennung der Nachrichtenagentur AP, ohne Gründe zu nennen. Das People-Magazin zitiert eine anonyme Quelle, wonach das Paar schon seit einiger Zeit auseinander sei. Die Trennung sei "keine lange dramatische Geschichte". Ob das nun gut oder schlecht ist?

Lady Gaga hat sich bis jetzt nicht geäußert. Auf Instagram postete sie am Valentinstag aber ein Foto von ihrem neuen Tattoo: eine Rose mit dem Schriftzug "La Vie en Rose". Eine Reminiszenz an Édith Piaf? Die hatte ja bekanntlich viele wechselnde Beziehungen.

4 / 5

Orlando Bloom und Katy Perry

FILE PHOTO: Singer Katy Perry and actor Orlando Bloom at the Monte-Carlo Gala for the Global Ocean in Monaco

Quelle: REUTERS

Vielleicht kann sich Lady Gaga ein bisschen bei Orlando Bloom und Katy Perry abschauen: Sie waren zusammen, dann getrennt und jetzt sind sie verlobt. Bloom, 42, hat Perry, 34, einen Heiratsantrag gemacht. Der Verlobungsring, der auf den Instagram-Accounts der beiden zu bestaunen ist, sollte besonders kreativ sein. So steckte der britische Schauspieler der US-Popsängerin einen cremeweißen Diamant-Ring in Form einer achtblättrigen Blüte (englisch: bloom) an den Finger. In die Mitte des Rings ist ein roter Klunker eingelassen. Drama!

Allerdings: Es war nicht das erste Mal, dass Bloom einen "Bloom-Ring" schenkte. Seine Ex-Frau, das australische Model Miranda Kerr, bekam ebenfalls einen Ring in Blümchenoptik.

5 / 5

Michael Bublé

Michael Bublé

Quelle: dpa

Der kanadische Sänger und Schauspieler liebäugelt mit der Gastgeberrolle in der US-Kultsendung "Saturday Night Live". Diese besteht darin, nach dem Eröffnungssketch einen Monolog zu präsentieren, in dem sich der Moderator selbst auf die Schippe nimmt. "Ich weiß nicht, ob sie mich jemals fragen. Aber ich habe Schiss davor, denn dann müsste ich zusagen", sagte der 43-Jährige der Deutschen Presseagentur. Die 90-minütige Sendung läuft seit 1975 im US-Fernsehen. Immer wieder übernehmen Stars die Gastgeberrolle. Momentan macht US-Schauspieler Alec Baldwin darin Furore, mit einer bissigen Dauer-Persiflage auf US-Präsident Donald Trump. Dieser forderte am Sonntag zum wiederholten Male, die Sendung müsse medienrechtlich untersucht werden.

© SZ.de/ap/dpa/eca/rste/rus
Zur SZ-Startseite

Lesen Sie mehr zum Thema