Leute des Tages:Kein F-Wort mehr

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Matt Damon hat eine späte Erkenntnis, Marina Abramović ist abstinent und zufrieden und Bill und Melinda Gates sind nun offiziell geschieden.

Premiere von 'Stillwater' in New York
(Foto: Evan Agostini/dpa)

Matt Damon, 50, US-Schauspieler, lernt spät. In einem Interview mit der britischen Zeitung The Times sagte Damon, er habe kürzlich damit aufgehört, das F-Wort, eine homophobe Beleidigung, zu verwenden. Nachdem er es auf einer Dinnerparty in einem Witz benutzt habe, habe seine Tochter eine "sehr lange, wunderbare Abhandlung darüber geschrieben, warum das Wort gefährlich ist", wie Damon im Interview sagt. "Ich hatte verstanden." Welche seiner vier Töchter im Alter von zehn bis 23 Jahren das war, lässt er offen. In den sozialen Medien wurde Damon, teilweise von Prominenten, dafür kritisiert, dass er das homophobe Schimpfwort erst so spät und nur durch seine Tochter erkannt hat. Darauf entgegnete Damon in einer Erklärung, aus der verschiedene Medien zitieren, er habe nie jemanden mit dem F-Wort bezeichnet. Er stehe auf der Seite der LGBTQ+-Gemeinschaft.

FILE PHOTO: Philanthropist and co-founder of Microsoft, Bill Gates and his wife Melinda listen to the speech by French President Francois Hollande, prior to being awarded Commanders of the Legion of Honor at the Elysee Palace in Paris
(Foto: PooL New/Reuters)

Melinda und Bill Gates, 56 und 65, US-Unternehmer und Philanthropen, sind nun offiziell geschieden. Das gehe aus einem Gerichtsdokument hervor, schreibt der Guardian. Das Paar, das gemeinsam eine der größten Wohltätigkeitsorganisationen der Welt gegründet hat, die Bill and Melinda Gates Foundation, hatte am 3. Mai nach 27 Jahren Ehe die Scheidung eingereicht. Die Wohltätigkeitsarbeit wolle man gemeinsam fortführen, erklärte das Paar damals, über die Aufteilung des Vermögens habe man sich geeinigt. Aus den Scheidungsdokumenten gehen keine Details dazu hervor, schreibt der Guardian.

Performance-Künstlerin Marina Abramovic
(Foto: Ursula Düren/dpa)

Marina Abramović, 74, serbische Performance-Künstlerin, zeigt sich abstinent und zufrieden. "Ich habe das Gefühl, dass ich in der besten Phase meines Lebens angekommen bin. Ich trinke nicht, rauche nicht, nehme keine Drogen und mache jeden Morgen fünfzig Minuten Yoga", sagte die in New York lebende Künstlerin der Stuttgarter Zeitung. "Älter zu werden ist eine fantastische Sache - wenn Sie gesund sind." Die Corona-Zeit habe sie auf dem Land verbracht, habe Bäume gepflanzt, Tiere beobachtet und sei im Fluss geschwommen.

Logo zum 70. Thronjubiläum von Queen Elizabeth II.
(Foto: Jacob King/dpa)

Edward Roberts, 19, britischer Student, hat eine Einladung von der Queen erhalten. Das britische Königshaus hatte in einem Wettbewerb junge Designer dazu aufgerufen, ein Logo für die Feierlichkeiten zum 70. Thronjubiläum von Queen Elizabeth II. zu gestalten. Roberts Entwurf, der eine weiße, stilisierte Krone zeigt, in der die Zahl 70 schnörkelig eingearbeitet ist, hat gewonnen, wie der Palast mitteilte. Er habe die Krone mit einer durchgehenden Linie gestaltet, um die andauernde Herrschaft der Königin darzustellen, sagte Roberts, der Grafik- und Kommunikationsdesign an der Universität Leeds studiert. Als Belohnung darf er an der Jubiläumsfeier teilnehmen. Geplant ist ein viertägiges Fest der Monarchie mit Militärparade, Gottesdienst, Konzert mit Weltstars und Pferderennen.

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