Leute:"Oh Gott, Mom, was hast du denn da gepostet?"

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(Foto: Jens Kalaene/dpa)

Das sagen Heidi Klums Kinder angeblich nie. Cate Blanchett verkleidet sich für ihre Tochter als Lehrerin und Jochen Horst vermisst seinen Sohn mehr als seine Frau das tut.

Heidi Klum, 48, Model und Moderatorin, zeigt sich gern leicht bekleidet. Darauf angesprochen, was ihre vier Kinder davon halten, dass sie so auf ihren Social-Media-Kanälen zu sehen sei, sagte Klum dem Sender MDR Jump laut Angaben vom Mittwoch: "Ich bin immer schon wahrscheinlich freizügiger gewesen als die anderen Eltern von ihren Freunden. Die sollen froh sein, wenn ich mir einen Bikini anziehe im Sommer, wenn die Freunde vorbeikommen. Die kennen das nicht anders, und deswegen sagen die nicht: ,Oh Gott, Mom, was hast du denn da gepostet?'"

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(Foto: Vittorio Zunino Celotto/Getty Images)

Cate Blanchett, 52, US-Schauspielerin, hat in der Pandemie eine besondere Rolle gespielt. Während der ersten Monate im Lockdown habe sie sich beim Homeschooling ihrer Tochter wie deren Lehrerin angezogen, sagte Blanchett der BBC. Die Siebenjährige "hätte mir überhaupt nicht erlaubt, sie in Mathe oder Phonetik zu unterrichten, wenn ich mich nicht als ihre Lehrerin verkleidet und mit deren Stimme gesprochen hätte", sagte sie. Außerdem hätten einige Kuscheltiere ihrem Unterricht beigewohnt. Ihr sei klar geworden, wie "unglaublich" Lehrer seien. "Das ist eine an sich dramatische Situation, in der man vor einer Klasse von 30 oft desinteressierten Schülern stehen und versuchen muss, sie für die mittelalterliche Geschichte zu begeistern."

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(Foto: imago images/Horst Galuschka)

Jochen Horst, 60, Schauspieler, fehlt sein Sohn, seit dieser zum Studium nach Dubai gezogen ist. "Ich vermisse ihn mehr als meine Frau, denn ich bin die Glucke in der Familie", sagte der Schauspieler ("Balko") im Gespräch mit dem Magazin Bunte. Ein gutes Verhältnis zu dem 18-Jährigen sei ihm wichtig: "Ich habe Chazz oft Angebote gemacht und mich gefreut, wenn er Lust hatte, mit mir Zeit zu verbringen. Oft bekamen auch seine Kumpel den Vorzug, aber wir sind sehr eng."

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(Foto: Richard Shotwell/dpa)

Bono, 61, irischer Sänger und U2-Frontmann, mag den Namen seiner Band eigentlich nicht. "In unserem Kopf war es wie das Spionageflugzeug, es war... ein U-Boot, es war futuristisch", sagte Bono im Podcast "Awards Chatter" des US-Magazins The Hollywood Reporter. Dann habe sich jedoch herausgestellt, dass U2 (gesprochen: "You Two" oder "You Too", auf Deutsch "Du auch") "diese Art von Einverständnis" impliziere. "Nein, ich mag diesen Namen nicht. Ich mag den Namen immer noch nicht wirklich", betonte Bono, mit bürgerlichem Namen Paul David Hewson. Behalten hätten sie den Namen dann auf Anraten ihres ersten Managers, der gesagt habe, er würde auf T-Shirts gut aussehen. Das Rock-Quartett U2 wurde 1976 in Dublin gegründet. Mit dem Lied "Your Song Saved My Life" aus dem Animationsmusical "Sing 2" ist die Band aktuell für einen Oscar nominiert.

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(Foto: Evan Agostini/dpa)

Cher, 75, US-Sängerin, hält sich mit Fitnessübungen in Form, sagt sie. "Habe gerade Bauchmuskeltraining, Zumba, Yoga und Wall Sits gemacht", schrieb Cher am Dienstag auf Twitter. "Morgen dann mein Step-Kurs, Yoga und anderes Bauchmuskeltraining. Whoa." Erst kürzlich, so berichtete sie weiter, habe sie ein Kompliment für ihren jugendlichen Gang erhalten. Ein Bekannter habe einen ihrer Werbeauftritte gesehen und gesagt, sie laufe immer noch "auf dieselbe Art" wie in ihrer Jugend. Die in Kalifornien geborene Künstlerin steht seit mehr als 50 Jahren auf der Bühne. Ihre Karriere begann sie als Teil des Duos Sonny and Cher, bevor sie zunächst als Solosängerin und später als Schauspielerin arbeitete.

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(Foto: dpa)

Sizzel, Eisbärweibchen aus Rostock, ist die perfekte Mutter. Gut zwei Monate nach der Geburt von Eisbär-Zwillingen im Rostocker Zoo, geht es diesen offensichtlich sehr gut. Die beiden noch namenlosen Eisbär-Babys, die bei der Geburt etwa ein halbes Kilo wogen, haben inzwischen ein Gewicht von fünf bis sechs Kilogramm, berichtete Zoodirektorin Antje Angeli. "Die Augen sind offen. Sie haben ein schönes, dichtes Fell und dicke Bäuchlein, weil sie gut von ihrer Mutter versorgt werden." Ihre Mutter Sizzel habe fantastisch ihre Mutterrolle eingenommen, obwohl sie zum ersten Mal Jungtiere habe. "Sie hat vom ersten Tag an alles richtig gemacht." Besucher können den Nachwuchs vermutlich ab März sehen, im Internet kann man jetzt schon einen Blick auf ihn werfen: Das "Eisbärentagebuch" zeigt Aufnahmen aus der Wurfhöhle.

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