Fasten:"Frei ist nicht, wer viel hat. Sondern wer wenig braucht"

Fasten: Essen tut der Seele gut, heißt es. Nicht essen unter Umständen aber auch.

Essen tut der Seele gut, heißt es. Nicht essen unter Umständen aber auch.

(Foto: Javier De La Torre/imago images/Addictive Stock)

Kompletter Nahrungsverzicht in Zeiten von Pandemie und Krieg - ist das nicht absurd? Der Psychiater Stefan Brunnhuber erklärt, wie Fasten Ängste lindern kann. Und warum es fürs Abnehmen ungeeignet ist.

Interview von Violetta Simon

In Krisenzeiten wächst die Zahl der Menschen, die unter Erschöpfungs- und Angstzuständen leiden. Ob es in dieser Situation das Richtige ist, dem Körper Nahrung vorzuenthalten? In den Diakoniekliniken im sächsischen Zschadraß, einer Fachklinik für integrative Psychiatrie, werden Menschen mit Angst-, Stress-, und Burnout-Syndromen behandelt. Der Leiter des Krankenhauses, der Psychiater Stefan Brunnhuber, sagt: Fasten wirkt sich nicht nur auf den Körper aus, es kann auch eine mentale Veränderung bewirken.

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