Literatur:"Erst wollte ich den Leuten antworten, dass ich gar kein richtiger Verlag bin"

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Literatur: Susanne Götz-Schneck, hier an einem sonnigen Herbsttag auf dem Wiener Platz in Haidhausen, entdeckte vor knapp zwei Jahren ihre Leidenschaft fürs Büchermachen.

Susanne Götz-Schneck, hier an einem sonnigen Herbsttag auf dem Wiener Platz in Haidhausen, entdeckte vor knapp zwei Jahren ihre Leidenschaft fürs Büchermachen.

(Foto: Florian Peljak)

Wegen eines einzigen Buches wurde eine Würzburger Zahnärztin zur Verlegerin. Nun ist ein Werk aus ihrem Jupitermond-Verlag für den mit 100 000 Euro dotierten Deutschen Kinderbuchpreis nominiert.

Von Barbara Hordych, Würzburg

Mitunter sind es Umwege, die zur eigentlichen Profession, zur ganz speziellen Leidenschaft führen. Man muss sich nur trauen, diese Wege zu gehen. Die Würzburger Zahnärztin Susanne Götz-Schneck hat sich getraut. Zehn Jahre arbeitete die promovierte Ärztin in ihrem Beruf, dann kamen ihre beiden Kinder. In der Elternzeit fand sie zu einer anderen Profession. "Den Anstoß gab mein Vater Peter, der seinen Enkelkindern eine selbst geschriebene Geschichte vorlas. Er ist Biologe, und es ging um den Kreislauf des Wassers, die Reise der beiden Wassertropfen Pete und Anton vom Weltall auf die Erde; ich war total gerührt, zudem er damals schwer krank war."

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