Waldkindergärten:Die Pädagogik unter Bäumen boomt

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Waldkindergärten: Allerheiligen im Laub: Im Waldkindergarten Irschenhausen bringt Leiterin Annette Hemme den Kindern auch die katholischen Feiertage nahe.

Allerheiligen im Laub: Im Waldkindergarten Irschenhausen bringt Leiterin Annette Hemme den Kindern auch die katholischen Feiertage nahe.

(Foto: Hartmut Pöstges)

Waldkindergärten werden immer beliebter. Die anfangs noch als exotisch betrachtete Erziehung im Freien bei Wind und Wetter ist längst ein etabliertes Modell - auch, weil sie Resilienz und Kreativität fördert.

Von Dorothea Gottschall

Ob die Schutzhütte dem jüngsten Sturm standgehalten hat? "Schauen wir mal nach", sagt Annette Hemme. Und kaum, dass sie den Satz beenden kann, laufen die Kinder aufgeregt los und verstreuen sich in der Umgebung. Es ist ein sonniger Oktobertag. Mitten im Wald, irgendwo zwischen Icking und Schäftlarn, spielt Annette Hemme eben noch mit der Gruppe auf einer Lichtung, bevor sie den Kleinen folgt und mit ihnen die Konstruktion aus Ästen begutachtet. Der Wind hat zwar ein paar der stützenden Gehölze weggepustet, aber gemeinsam sind die kleineren Reparaturen schnell erledigt.

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