Tierpark Hellabrunn:"Der Zoo ist Geburt und Tod"

Lesezeit: 5 min

Tierpark Hellabrunn: Andreas Fries vor dem Gehege mit Elefantenbulle Gajendra.

Andreas Fries vor dem Gehege mit Elefantenbulle Gajendra.

(Foto: Hellabrunn)

Pfleger Andreas Fries aus Hellabrunn kannte die gestorbene Elefantenkuh Steffi 40 Jahre - länger als seine Frau.

Interview von Philipp Crone

Andreas Fries, 54, ist seit 40 Jahren im Tierpark, so lange kannte er Elefantenkuh Steffi, die vor zwei Wochen eingeschläfert wurde. Fries sitzt an einem sonnigen Mittag im Pausenraum der Pfleger hinter dem Elefantenhaus und überlegt, was das für ein Moment war, als das 52-jährige Tier starb. Er lacht, wenn er an die Elefantenkuh denkt, an deren Eigenheiten. Und er schaut in manchen Momenten still aus dem Fenster auf das Elefantenhaus. Ein Gespräch über Verlust, Verständnis ohne Worte und darüber, was man von Elefanten über den Tod lernen kann.

SZ-Plus-Abonnenten lesen auch:
apfel
Essen und Trinken
Die gruselige Haltbarkeit des Granny Smith
Erziehung
Sei bitte endlich ruhig, bitte
Das stumme Mädchen
Internet
Das stumme Mädchen
Portrait of Happy Woman Holding Flowers and Using a Mobile Phone Outdoors; alles liebe
Dating
"Haarlänge, Brustgröße und Gewicht stehen im Vordergrund"
Brainfood
Essen und Trinken
»Was wir essen, wirkt sich unmittelbar auf unser Gehirn aus«
Zur SZ-Startseite