Kabarett-Premiere:Späte Heimkehr

Sarah Hakenberg setzt auf Schmählieder und raffinierte Protestsongs. (Foto: Ralf Bauer)

Sarah Hakenberg hat im Lustspielhaus "Mut zur Tücke"

Von Oliver Hochkeppel

Eigentlich sollte die Heimkehr der verlorenen Tochter schon im November stattfinden, doch Sarah Hakenberg musste dann ihre Premiere im Lustspielhaus wegen Erkrankung absagen. So ist ihr neues Programm "Mut zur Tücke" also jetzt erstmals in ihrer alten Heimat zu sehen. Die 44-Jährige lebt zwar seit 2015 in der Hansestadt Warburg, ist aber hier aufgewachsen und als Poetry-Slammerin wie als bis hin zum Deutschen Kabarettpreis dekorierte Kabarettistin bekannt geworden.

Mittlerweile hat sich die Absolventin der Liedermacher-Kaderschmiede "Celler Schule" mehr dem Musikkabarett verschrieben. Und so präsentiert sie in "Mut zur Tücke" vor allem mitreißende Schmählieder, raffinierte Protestsongs und unverfrorener Ohrwürmer. Über verbissene Traditionalisten beispielsweise, über Magen-Darm-Viren an Heiligabend oder über die Liebe zum Öffentlichen Dienst.

Sarah Hakenberg, Do., 4. Jan., 20 Uhr, Lustspielhaus, Occamstraße 8, www.lustspielhaus.de

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