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Theater:"Irgendwann hat man ja genug geschimpft"

Medea Residenztheater

Gegenseitige Hasstiraden, Mordpläne: "Nach so einer Probe bist du wirklich platt", sagt Aurel Manthei über die Arbeit zum Stück.

(Foto: Sandra Then)

Die Schauspieler Carolin Conrad und Aurel Manthei bekämpfen sich in Euripides' Tragödie "Medea" bis aufs Blut. Privat sind sie sind seit vielen Jahren ein Paar. Über den ganz normalen Beziehungswahnsinn.

Beide waren in Leipzig, am Schauspielhaus Zürich und am Münchner Residenztheater engagiert; seit Beginn dieser Saison sind sie nun im Ensemble von Andreas Beck wieder vereint. Für Carolin Conrad ist es eine Rückkehr - von Zürich wechselte sie 2011 für ein Jahr ans Residenztheater, dann kehrte sie für sieben weitere Jahre nach Zürich zurück. Für Aurel Manthei ist es die Fortsetzung seines Engagements in München, das 2012 begann. Nun spielen sie Medea und Jason in der "Medea"-Premiere am Sonntag (18.30 Uhr), Regie führt Karin Henkel. Seit der Leipziger Zeit sind Conrad und Manthei auch privat ein verheiratetes Paar.

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