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Der Schichtl vom Oktoberfest:"Die Enthauptung bleibt"

Manfred Schauer ist diesmal zum 35. Mal auf der Wiesn vertreten - da wird man zur Kalauerschleuder.

(Foto: Robert Haas)

Seit 34 Jahren ist Manfred Schauer das Gesicht des Schichtl auf der Wiesn. Sein "internationales Provinztheater" bietet typische Jahrmarkts-Attraktionen. Er weiß aber auch um die Veränderungen in der Stadt, spricht über soziales Engagement und die Strapazen des Oktoberfests.

Interview von Franz Kotteder

Seit 150 Jahren gibt es den Schichtl auf dem Oktoberfest, er ist damit nach der Festhalle Schottenhamel der zweitälteste noch existierende Betrieb auf der Wiesn. Der Schichtl ist aber auch Manfred Schauer. Der 66-Jährige ist der Rekommandeur jener bunten Schaustellertruppe, der Inhaber des "internationalen Provinztheaters", das vor allem durch seine "Enthauptung einer lebenden Person auf offener Bühne" bekannt ist und weitere typische Jahrmarkts-Attraktionen im Angebot hat. Seit 34 Jahren ist Manfred Schauer Inhaber und Gesicht des Schichtl. Der Mann ist eine wahre Kalauerschleuder, zu einem Medley aus Musikstücken des Films "Blues Brothers" und mit bisweilen fast valentinesken Sprüchen lockt er die Leute in sein Varieté und ist über die Jahre selbst zu einem Münchner Original geworden.

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