Mobilitätswende:Bund fördert Radschnellweg

Mobilitätswende: Der Radschnellweg nach Garching ist bereits in Teilen im Bau.

Der Radschnellweg nach Garching ist bereits in Teilen im Bau.

(Foto: Florian Peljak)

Ministerium für Digitales und Verkehr will 75 Prozent der Planungsleistungen für eine zweite Trasse finanzieren, sie soll bis nach Markt Schwaben führen.

Der Bund wird sich an den Planungskosten für einen zweiten Radschnellweg aus der Landeshauptstadt ins Münchner Umland beteiligen. Nach dem bereits in Teilen im Bau befindlichen Rad-Highway vom Stachus bis in die Universitätsstadt Garching sowie nach Unterschleißheim wird damit auch die Realisierung der Trasse durch den nordöstlichen Landkreis München bis nach Markt Schwaben im Landkreis Ebersberg immer wahrscheinlicher; das Bundesministerium für Digitales und Verkehr hat zugesagt, 75 Prozent der Planungsleistungen für die Radschnellverbindung im Rahmen des Förderprogramms "Finanzhilfen für Radschnellwege" zu übernehmen.

Insgesamt hätte die Strecke aus der Münchner Innenstadt über die Gemeinden Feldkirchen, Kirchheim und Poing bis nach Markt Schwaben eine Länge von etwa 25 Kilometern, die Baukosten werden auf etwa 60 Millionen Euro geschätzt. Eine Machbarkeitsstudie hat der Trasse ein hohes Potenzial von mehr als 6000 Pendlerinnen und Pendlern pro Tag bescheinigt.

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