Kommunalpolitik in München:Warum es im Rathaus rumpelt

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Kommunalpolitik in München: Das Neue Rathaus auf dem Marienplatz. Im Mai 2020 haben hier die Granden von Grünen und SPD den Koalitionsvertrag feierlich im Kleinen Sitzungssaal unterzeichnet.

Das Neue Rathaus auf dem Marienplatz. Im Mai 2020 haben hier die Granden von Grünen und SPD den Koalitionsvertrag feierlich im Kleinen Sitzungssaal unterzeichnet.

(Foto: imago stock&people/Bildbearbeitung: SZ)

So richtig warm sind SPD und Grüne, die Koalitionspartner im Münchner Stadtrat, nie miteinander geworden. Inzwischen beäugen sie sich misstrauisch, sogar die Farbe der Radwege wird zum Politikum. Provozieren, entschuldigen, auflaufen lassen - was ist da gerade los?

Von Heiner Effern und Anna Hoben

Vor ein paar Tagen postete die SPD-Fraktionsvorsitzende Anne Hübner auf der Plattform Twitter ein Foto. Es handelte sich um ein neues, grün eingefärbtes Stück des Altstadtradlrings. So soll die Zukunft des Radelns in München aussehen. Hübner hat das Foto nicht veröffentlicht, weil ihr die Farbe so gut gefällt. Oder um ihrem Koalitionspartner zu gratulieren. Der Weg war von Bremsspuren durchsetzt. "Sieht schon ziemlich lädiert aus nach so kurzer Zeit", schrieb sie dazu. Ziemlich lädiert, so könnte man auch das Verhältnis der Koalitionspartner im Rathaus beschreiben. Mal wieder. Oder auch: immer noch.

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