Diesmal in Brunnthal:Nun brennen im Münchner Süden wieder Forstmaschinen

Bei dem Brand entstand ein Schaden von mehreren Hunderttausend Euro. Die Maschinen dienen zum Fällen und Verladen von Bäumen - bereits in der vergangenen Woche hatten mehrere Maschinen in München gebrannt. Die Polizei prüft nun, ob es einen Zusammenhang gibt.

Und wieder gehen Forstmaschinen in Flammen auf: Am Montagmorgen ist die Münchner Polizei erneut über brennende Forstmaschinen in ihrem Zuständigkeitsbereich informiert worden, diesmal im Hofoldinger Forst südlich von Brunnthal. Dabei handelte es sich um zwei Maschinen, die zum Fällen und Verladen von Bäumen dienen, einen Harvester und einen Rückezug. Der Schaden beträgt nach ersten Schätzungen mehrere Hunderttausend Euro.

Ein technischer Defekt als Brandursache ist nicht auszuschließen, dennoch prüft das für politisch motivierte Kriminalität von links zuständige Kommissariat 43 mögliche Zusammenhänge zu vorherigen Branddelikten. Erst am Montag vor einer Woche standen im Perlacher Forst und im Forstenrieder Park ähnliche Forstmaschinen in Flammen, ebenfalls am frühen Morgen; zudem hatte es nachts in einem Kabelschacht an der Ludwigsbrücke gebrannt. Am Freitagmorgen registrierte die Polizei erneut zwei brennende Forstmaschinen, diesmal im Pullacher Teil des Forstenrieder Parks.

Die Ereignisse passen in eine Serie von mittlerweile rund 20 Brandanschlägen auf Einrichtungen der Infrastruktur seit Mai. Bekennerschreiben oder Hinweise auf Tatverdächtige liegen bislang nicht vor.

Zur SZ-Startseite
Westerberger Fullblood - Wagyu Zucht - winterlich

SZ PlusSterneküche
:Wo die Wagyu grasen

Franz Kirchner züchtet im Süden von München die japanischen Rinder und produziert aus ihnen das teuerste Fleisch der Welt. Sogar Sterneköche lockt er damit.

Lesen Sie mehr zum Thema

Jetzt entdecken

Gutscheine: