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Zwischennutzung:"Wenn die Orte weg sind, wird es sie nie wieder geben"

Fans nehmen weite Wege auf sich, um in dieser Halle zu tanzen. Mark Maurer glaubt nicht, dass er einen ähnlichen Ort finden wird.

(Foto: Stephan Rumpf)

Mit dem MMA im alten Heizkraftwerk geht ein Stück Club-Kultur in München verloren. Die Betreiber Mark Maurer und Constantin Mascher werfen der Stadt vor, nicht zu verstehen, "dass wir keine Flächen mehr für Kunst und Kultur haben".

Interview von Pia Ratzesberger

Einer der bekanntesten Clubs der Stadt wird bald zumachen, das MMA, kurz für Mixed Munich Arts. Der Laden ist vor allem für seine elektronische Musik bekannt. Es gibt dort Theaterstücke oder Ausstellungen, doch nur noch bis Ende März. Die Stadtwerke wollen auf dem Gelände des alten Heizkraftwerkes Wohnungen für ihre Mitarbeiter bauen, von Beginn an war der Club als Zwischennutzung gedacht. Im Internet haben Gäste eine Petition gestartet, um den Club zu retten - Zeit, einmal mit den Betreibern zu sprechen. Im Restaurant des MMA wartet Mark Maurer, 35. Er hat Constantin Mascher auf dem Handy zugeschaltet, einen seiner zwei Partner. Der musste wegen einer Grippe zu Hause bleiben, will aber trotzdem mitreden.

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