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SZ-Tatortserie:Wie der Fall Moshammer die Polizeiarbeit verändert hat

Die Presse war fast genauso schnell am Tatort, der Moshammer-Villa in Grünwald, wie die Polizei.

(Foto: Peter Kneffel/dpa (Bearbeitung: SZ))

Im Januar 2005 wurde der Modemacher in seiner Grünwalder Villa erdrosselt. Bei der Polizei gingen rasch wertvolle Hinweise ein. Überführt wurde der Mörder allerdings dank einer DNA-Probe, die er freiwillig abgegeben hatte.

Der Tatort war einwandfrei. Niemand hatte etwas angefasst. Das Opfer hatte die Tatwaffe, ein Elektrokabel, noch um den Hals. Und an diesem konnte die Spurensicherung eine "ganz klare DNA-Spur" sichern, so Harald Pickert, damaliger Leiter der Sonderkommission im Fall Rudolph Moshammer. Inzwischen ist er Inspekteur der bayerischen Polizei und erinnert sich an seinem Arbeitsplatz im Innenministerium am Odeonsplatz 3 an das "Jahr der Morde". Denn der gewaltsame Tod des Modemachers Moshammer war nicht der einzige spektakuläre Fall. Er stach jedoch aufgrund der Prominenz des Opfers und des dadurch folgenden Medienechos hervor.

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