Mörder und Millionendiebe, Betrüger und Entführer, prominente und zufällige Opfer: Hier finden Sie die spektakulärsten Kriminalfälle rund um München, die die SZ in der Serie "Tatort Region" ermittelt hat.
Kriminalität in München
:Reinigungskraft am Hauptbahnhof niedergestochen – Verdächtiger in Haft
Nach der Attacke auf einen 43-Jährigen veröffentlichte die Polizei Bilder einer Überwachungskamera, der Gesuchte stellte sich daraufhin. Ein Ermittlungsrichter erließ Haftbefehl wegen versuchten Totschlags.
Blutiges Drogengeschäft
:„Ich hatte Angst und musste mich verteidigen“
Ein Dealer schießt auf Rocker, weil sie seine vier Kilo Kokain rauben wollen. Dabei wird in einer Starnberger Tiefgarage ein Kontrahent lebensgefährlich verletzt. Der 34-jährige Schütze wird zu achteinhalb Jahren Haft verurteilt. Sein Komplize erhält eine Freiheitsstrafe von vier Jahren und sechs Monaten.
Prozess in Augsburg
:Neunjährige muss zu Mord an ihrer Mutter aussagen
Ein kleines Mädchen wird von den nächtlichen Schüssen auf seine Mutter geweckt. In dem verworrenen Fall muss das Kind nun schildern, wie es die Tat erlebt hat.
Kriminalstatistik
:Zahl der Sexualdelikte steigt – und der Täter ist oft der Partner
Neben körperlicher Gewalt häufen sich Stalking-Fälle und Übergriffe im Internet. Drei von vier Tätern werden laut aktueller Kriminalstatistik geschnappt. Meist sind es Männer.
Kriminalpolizei
:Überfall in den eigenen vier Wänden
Zwei Männer seien in ihre Wohnung eingedrungen und hätten diese nach Beute durchsucht, berichtet das Opfer. Die Frau wird bei der Attacke leicht verletzt. Die Kriminalpolizei sucht Zeugen.
Die Bande soll wie ein Unternehmen organisiert sein und Millionen Euro umgesetzt haben. Nun erhebt die Staatsanwaltschaft Anklage gegen zwei Männer – darunter der mutmaßliche Koordinator für den Verkauf in München. Gegen einen dritten wird wegen versuchten Mordes ermittelt.
Kriminalität
:Grünwald soll Einbruchschutz fördern
Wer in die Sicherheit seines Hauses investiert, soll nach dem Willen einiger Gemeinderäte 15 Prozent der Kosten von der Gemeinde erstattet erhalten. „Wir haben ja die Mittel.“
Podcast
:Aschau – Ein Dorf sucht einen Mörder
Die Studentin Hanna Wörndl feiert in der Disko "Eiskeller". Am nächsten Tag treibt ihre Leiche in einem Fluss. Schnell ist ein Schuldiger gefunden: Der stille Sebastian T. Aber ist er wirklich der Mörder? Hören Sie jetzt die Geschichte eines unglaublichen Justizirrtums.
Zollfahndung
:Der Stoff kam per Post nach München – Ermittler lassen kriminelles Trio auffliegen
Münchner Zollfahndern und Beamten des Landeskriminalamts gelingt ein Schlag gegen den Rauschgifthandel. Zwei mutmaßliche Dealer und ihr Helfer sollen sich mit Drogengeschäften ein Luxusleben finanziert haben.
Neue Masche von Trickdieben
:Wenn die Opfer die Diebe selbst einladen
Die Polizei warnt vor einer neuen Trickbetrüger-List: Die Täter geben sich in Zeitungsanzeigen als Ankäufer von Pelzen, Antiquitäten oder Gold aus – und verschaffen sich so Zugang zu den Wohnungen meist älterer Menschen.
Ungeklärte Mädchenmorde
:Trotz 150 Hinweisen: Bisher keine heiße Spur im Fall Hurler
Die Polizei geht von einer Verbindung mit einem ähnlich gelagerten Fall in Mittelfranken aus. Nach einer ZDF-Sendung liegen den Ermittlern etliche Hinweise vor. Doch noch ergibt sich daraus kein klares Bild.
Attentat von 1970
:Brandanschlag auf jüdisches Altenheim steht vor der Aufklärung – nach mehr als 50 Jahren
Die Ermittlungen der Münchner Generalstaatsanwaltschaft konzentrieren sich auf einen 2020 gestorbenen Münchner. Der Rechtsextremist, der das Seniorenheim in der Reichenbachstraße angezündet haben soll, ist für weitere Straftaten bekannt.
Anschlagsserie in München
:Fünfzig Anschläge, zwei Ermittlungsgruppen, kein Ergebnis
Immer wieder brannten in und um München Einrichtungen der kritischen Infrastruktur. Eine heiße Spur gibt es bisher nicht, zwei Verdächtige kamen aus der Haft frei. Was die Ermittler wissen – und was offenbar nicht.
Rätselhafte Polizeifälle
:187 nicht identifizierte Leichen: Bayerns unbekannte Tote
Per DNA-Abgleich lassen sich Tote eigentlich schnell identifizieren. Trotzdem gelingt das den Ermittlern nicht immer – wie bei zwei aktuellen Fällen aus dem Freistaat.
Augsburg
:Brand im Hotelturm: Polizei geht von einem Mordversuch aus
In Augsburgs höchstem Gebäude brennt es Anfang Dezember. Erst gehen die Ermittler von einem technischen Defekt aus. Nun gibt es aber einen ganz anderen Verdacht.
Mutmaßlicher Mord
:Rollstuhlfahrerin in ihrer Wohnung erschlagen – 60-Jähriger verhaftet
Die Polizei spürt den Mordverdächtigen in einem Münchner Hotel auf. Er soll mit EC-Karten des Opfers einkaufen gewesen sein.
Sanktionen gegen Russland
:Luxusautos für Putins Freunde – geliefert aus München
Staatsanwälte und Zollfahnder verfolgen immer mehr Geschäfte, mit denen die verhängten Sanktionen gegen Russland ausgehebelt werden sollen. Allein in München geht es um Millionensummen.
Polizei schließt Gewaltverbrechen aus
:Tote im Wald: Überraschende Wende bei Todesursache
Die 34 Jahre alte Münchnerin, deren Leiche im Forstenrieder Park gefunden wurde, ist nicht Opfer eines Gewaltverbrechens geworden. Die Polizei weiß nun, woran die Frau gestorben ist und wie ihre Leiche in den Wald kam.
Bluttat
:Gedenken an den Femizid in Krailling
Der Frauennotruf im Landkreis Starnberg erinnert am Totensonntag an den Mord im Juni, bei dem ein Mann seine Ehefrau mit etlichen Messerstichen umbrachte. Die Beratungsstelle hält die Überwachung mit elektronischen Fußfesseln in Hochrisikofällen für notwendig.
Identitätsdiebstahl im Internet
:Wenn Betrüger plötzlich meinen Namen benutzen – eine Betroffene berichtet
Das deutsche Strafrecht hat bei der Betrugsmasche Identitätsklau im Netz Lücken - die will Justizminister Eisenreich mit einer Initiative bei seinen Länderkollegen schließen.
Mordfall in Obermenzing
:Domina soll 62-Jährigen in dessen Haus getötet haben
Im Juli wird der Mann tot in seinem Anwesen in Obermenzing aufgefunden. Zuvor hat er die vier Jahre jüngere Prostituierte als Alleinerbin eingesetzt.
Mordfall Charlotte Böhringer
:Wird der Parkhausmord ein Fall für Karlsruhe?
Benedikt T. hat den Mord an der Münchner Parkhausbesitzerin Charlotte Böhringer stets bestritten. Nun erwägt sein Anwalt, eine Verfassungsbeschwerde einzureichen.
Bluttat in der Lerchenau
:Wer war der Mann, der mit Sprengstoff gegen seine Familie loszog?
Zwei Tote, zwei Verletzte, Explosionen in einem ruhigen Wohnviertel: Martin P. galt den Behörden als unbeschriebenes Blatt. Warum wollte er seine Eltern und seine Tochter töten – und warum drohte er mit einer Bombe auf dem Oktoberfest? Eine Spurensuche, die bis nach Brasilien führt.
Landgericht München I
:Taxifahrer ausgeraubt: Sechs Jahre Haft für Täter
Ein drogenabhängiger Münchner raubt zwei Taxifahrer aus, begeht Diebstähle und bricht in eine Wohnung ein. Für die Taten wurde der 45-Jährige jetzt zu sechs Jahren und drei Monaten Haft verurteilt.
Nach fünf Überfällen in Bayern
:Die Zündschnur noch in der Hand: Polizei fasst Geldautomatensprenger
Bayerische Ermittler erwischen eine Bande von Geldautomatensprengern auf frischer Tat. Diese war vornehmlich in Deutschland unterwegs – und das hat mit dem vielen Bargeld zu tun, das hierzulande im Umlauf ist.
Prozess in München
:Supermarkt-Räuber zu langen Haftstrafen verurteilt
Die vier Männer hatten einen Rewe überfallen, bei der Flucht die Beute verloren und viele DNA-Spuren hinterlassen. Vor Gericht begründen sie die Tat mit einer Story „wie aus einem schlechten amerikanischen Film“, wie der Richter findet.
Prozess am Landgericht München
:Bankangestellte gesteht Diebstahl – aber wo ist das Geld?
Schlimme familiäre Verhältnisse, Mobbing und Schulden nennt die heute 23-jährige Maria P. als Grund für den Raub und den vorgetäuschten Überfall im Tresorraum der Genossenschaftsbank. Zu Prozessbeginn bringt sie einen großen Unbekannten ins Spiel.
Prozess vor dem Landgericht
:Freundin fast zu Tode gewürgt
Das Münchner Landgericht ist davon überzeugt, dass der angeklagte Anzinger die 41-jährige Frau mit Tötungsvorsatz angriff. Verurteilt zu vier Jahren Gefängnis wird er aber nur wegen gefährlicher Körperverletzung.
Öffentlichkeitsfahndung in Bayern
:„Hinweise, die zur Ergreifung der Täter führen“: Seit vier Jahren kein Treffer mehr
Das Bayerische Landeskriminalamt lobt in Fällen, bei denen die Ermittler keine heiße Spur mehr haben, regelmäßig eine Belohnung für Hinweise aus. Doch von möglichen 238 000 Euro ist seit 2021 kein einziger Cent mehr ausgezahlt worden. Warum fließt so wenig Geld?
Prozess am Amtsgericht München
:Perücken und Haarteile im Wert von 250 000 Euro gestohlen
Die Freundin des Angeklagten soll in Ungarn einen Online-Shop für solche Waren betreiben. Er bestreitet die Taten jedoch – und bekommt von seiner Mutter ein Alibi.
Nach der Bluttat an sechsfacher Mutter
:Femizid wühlt Krailling auf
Unbekannte haben in der Ortsmitte ein Transparent gegen Femizide aufgehängt und Kerzen aufgestellt.
Bluttat in Krailling
:SPD fordert Konsequenzen nach Gewaltverbrechen
Die SPD-Bundestagsabgeordnete Carmen Wegge fordert nach dem mutmaßlichen Mord an einer Mutter in Krailling mehr Schutz für Frauen. Zudem regt sie eine Reform im Strafrecht an, um Femizide angemessen zu bestrafen.
Gewaltverbrechen in Krailling
:Kripo ermittelt weiter zum Tod von sechsfacher Mutter
Die Umstände und das Motiv für die mutmaßliche Ermordung der 29-Jährigen aus Jemen sind weiterhin unklar. Die Polizei gibt aber einige Details zum Hintergrund der Tat bekannt.
Exklusiv20 Jahre Mord an Theodoros Boulgarides
:Das Münchner Netzwerk des NSU
Zwei Jahrzehnte nach dem rechtsterroristischen Mord an Theodoros Boulgarides bleiben viele Fragen offen. Woher kannten die NSU-Täter den Schlüsselladen des Opfers? Hatten sie Helfer in München? Die Spuren ins Neonazi-Milieu der Stadt sind unübersehbar.
Familiendrama in München
:Stiefsohn soll Stiefmutter erstochen haben: Polizei ermittelt Hintergründe
Vor der Tat soll es zum Streit über das Preis-Leistungs-Verhältnis von Arbeiten des jungen Handwerkers gekommen sein. Mordkommission und Staatsanwaltschaft werfen dem 24-Jährigen Totschlag vor.
Graffiti-Schmierereien in Erding
:Unbekannte besprühen Fahrzeuge, Wohnhäuser und Schulen
Die Polizei geht aktuell von Serientätern aus und sucht mögliche Zeugen. Der Schaden beläuft sich auf fast 30 000 Euro.
Prozessauftakt
:Mord in Freising: Zeugen schildern eine „toxische Beziehung“
Eine 44-Jährige wird beschuldigt, im März 2024 ihren 30 Jahre älteren Partner heimtückisch erstochen zu haben, um an sein Vermögen zu kommen. Vor Gericht heißt es, das Opfer sei der Frau hörig gewesen. Diese soll Drogenprobleme gehabt haben und in kriminelle Machenschaften verwickelt gewesen sein. Warnungen von Freunden ließ der Senior an sich abprallen.
Cold Case
:Wer tötete die kleine Michaela?
Vor 40 Jahren wird die achtjährige Michaela Eisch mitten in München missbraucht und ermordet. Der Täter konnte nie gefunden werden - obwohl es eine DNA-Spur gibt.
Mordprozess am Landgericht Landshut
:Tötungsdelikt auf offener Straße: Prozessauftakt wegen Verdacht auf TBC verschoben
Eine 44-jährige Frau soll vergangenes Jahr in Freising einen 73-jährigen Mann aus Habgier erstochen haben. Wegen des Verdachts auf eine Tuberkulose-Erkrankung der Angeklagten muss der Auftakt der Hauptverhandlung verschoben werden.
Schießerei in Starnberger Tiefgarage
:„In ein Wespennest gestochen"
Die Kripo sucht noch nach einem Motiv für die Bluttat. Der Tatort wurde derweil digital vermessen. Die Ermittler erhoffen sich aus den Daten neue Erkenntnisse.
Festnahme
:Drogendealer auf frischer Tat ertappt
Gegen den 25-Jährigen erging Haftbefehl. In seiner Wohnung fand die Polizei 13 Gramm Kokain und eine Schreckschusswaffe.
Die Frau aus dem Landkreis München soll ihre ältere Schwester mit einem stumpfen Gegenstand am Kopf verletzt haben. Sie wird nach einem Fluchtversuch in der Psychiatrie untergebracht.
Freising
:Tötungsdelikt auf offener Straße: Anklage gegen 44-Jährige erhoben
Die Frau soll einen 73-jährigen Mann vor knapp einem Jahr nahe der Innenstadt getötet haben. Seit 11. März 2024 sitzt sie in Untersuchungshaft - und schweigt.
Landkreis Erding
:200 Kilo Kokain in Bananenkisten gefunden
Mitarbeiter eines Fruchthandelsbetriebs entdecken bei der Warenprüfung die verdächtigen Pakete und alarmieren die Polizei. Offenbar kam das Rauschgift per Schiff aus Kolumbien und dann mit dem Lastwagen über die Niederlande nach Bayern.
Kriminalpolizei
:Die „Münchner Mordkommission“ hat einen neuen Chef
Vorsätzliche Tötungsdelikte, Geiselnahme, Menschenraub: Armin Ritterswürden muss sich nicht nur um aktuelle Fälle kümmern. Auf den 37-Jährigen warten auch einige Cold Cases.
Prozess um Kunstfälschung
:Vater und Sohn sollen kopierte Gemälde für 380 000 Euro verkauft haben
Die beiden Münchner haben laut Anklage selbst zum Pinsel gegriffen und eine Kunstmalerin beauftragt, um etwa "Akt im Bett" zu imitieren. Für die Echtheit konnten die Angeklagten sogar vermeintlich stichhaltige Beweise vorlegen.
Mehr als 30 Sabotageakte in eineinhalb Jahren
:Polizei sucht Münchner Feuerteufel -und vermutet politische Hintergründe
Durch mutmaßliche Sabotage sind Millionenschäden in den Bereichen Energieversorgung, Kommunikation und Bahn entstanden. Doch niemand bekennt sich zu der nun seit Jahren anhaltenden Serie der Brandanschläge im Raum München.
Bluttat in Herrsching
:Rentner wird an seiner Haustür erstochen
Nur sechs Tage nach dem Mord wird der mutmaßliche Täter von Zielfahndern aufgespürt und bei Paris verhaftet.
Jahresrückblick 2024 für Starnberg
:Das beschäftigte den Landkreis Starnberg von April bis Juni
Eine Pfefferspray-Attacke am Gymnasium Starnberg, die AfD in der Schlossberghalle und das siebte Unterbrunner Seifenkistenrennen: Was den Landkreis im Frühsommer 2024 umtrieb.
Deutschlands bekanntester Profiler
:„Der Typus Hannibal Lecter ist selten“
Alexander Horn hat berühmte Kriminalfälle gelöst, Mörder zum Gestehen gebracht. Über grobe Fehler bei Ermittlungen, Cold Case Ötzi – und warum es wichtig sein kann, wie ein Opfer gefesselt wurde.