Bildung:Fünf Schulen dürfen sich Mint-freundlich nennen

Der bayerische Kultusminister Michael Piazolo (FW) hat fünf Schulen im Landkreis München die Auszeichnung "Mint-freundliche Schule" verliehen. Mint ist die Abkürzung für Mathematik, Informatik, Naturwissenschaft und Technik. Die Auszeichnung "Mint-freundliche Schule" bestätigt, dass sich diese Schulen mit besonderem Engagement für eine Förderung naturwissenschaftlicher Fächer einsetzen.

Die Grundschule Oberhaching, das Otfried-Preußler-Gymnasium in Pullach, das Feodor-Lynen-Gymnasium in Planegg, das Gymnasium Ottobrunn und das Gymnasium Ismaning haben demnach beispielsweise einen festgeschriebenen Mint-Stundenplan oder pflegen besonderen Kontakt zu Wirtschaftspartnern mit Mint-Schwerpunkt. Durch diese speziellen Maßnahmen, festgelegt durch einen standardisierten Kriterienkatalog, fördern diese Schulen besonders begabte und an Naturwissenschaften besonders interessierte Schüler und Schülerinnen.

Diese Förderung gewinne gerade heutzutage zunehmend an Bedeutung, betonte Piazolo bei der Verleihung der Auszeichnung an insgesamt 97 bayerische Schulen: "Um die vielfältigen Herausforderungen unserer Zeit wie den Klimawandel, die Umstellung auf erneuerbare Energien, die Mobilität der Zukunft oder auch die Bekämpfung von Pandemien bewältigen zu können, sind wir auf eine starke Mint-Bildung angewiesen. Junge Forscher und Entdecker werden gebraucht - Bayerns Schulen fördern sie."

Zur SZ-Startseite

Lesen Sie mehr zum Thema