Kommunalwahl in Planegg:Imkerin will an die Spitze

Die Grüne Judith Grimme tritt bei der Bürgermeisterwahl an

Von Rainer Rutz, Planegg

Als achte politische Gruppierung haben nun auch die erst seit zwei Jahren in Planegg bestehenden Grünen eine Kandidatin für die Bürgermeisterwahl im März aufgestellt. Es ist Judith Grimme, eine 44-jährige Imkerin, die sich auch schon in früheren Jahren in Martinsried und Planegg in verschiedenen politischen Gruppen für Umweltbelange eingesetzt hat.

Bei der Aufstellungsversammlung im Versammlungsraum des neuen Ärztehauses im Martinshaus sagte Grimme, die Grünen hätten sich in den zwei Jahren ihrer "Wiederbelebung" in Planegg und Martinsried bestens entwickelt und seien damit auch zu "einem Hoffnungsträger" für die Planegger Politik geworden. Man verstehe sich als "Sprachrohr der Bürger". Als Imkerin wisse sie, wie abhängig der Mensch von einer intakten Umwelt sei. Schon vor ihrer Zeit bei den Grünen sei sie politisch aktiv gewesen in Planegg. Grimme nannte ihr Engagement bei der Sanierung der Grundschule Martinsried, beim Bienenprojekt am Feodor-Lynen-Gymnasium und beim Erhalt der Würmauen. Sich selbst beschrieb sie als gut geeignet für das Amt der Bürgermeisterin von Planegg: "Ich mag Menschen, kann gut zuhören und gehe mutig zukunftsorientierte Projekte an."

Klimaschutz müsse es besonders auch in den Kommunen geben. Dazu müsse man sich auch mit den Nachbargemeinden kurzschließen. Grimme sprach sich beim Wohnungsbau für eine "maßvolle Nachverdichtung" im Ort aus und für "noch mehr Bürgerbeteiligung." Grundsätzlich gelte es, "die Gemeinde für die Zukunft fit zu machen."

Bei der Wahl erhielt Grimme alle zwölf Stimmen der anwesenden Mitglieder. Auf der Liste für den Gemeinderat folgen der Grünen-Sprecher Jürgen Peters, Hannah Betz, Heike Säring, Beatrice Krause, Thomas Krause, Camilia Brito, Zdravko Dragovic, Martina Metzger, Robert Maier, Karin Hummel, Josef Camphausen, Alexandra Rüger, Erich Weichelt, Monika Schwank, Bastian Stibbe, Anna Lingenfelder, Klaus Wehner, Sylvia Lemstra, Heinrich Schmid und Mirela Proske.

© SZ vom 18.01.2020
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