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Zeichentrickfilm:Der Schützenkönig

ROBIN HOOD, Robin Hood, 1973 Courtesy Everett Collection !ACHTUNG AUFNAHMEDATUM GESCHÄTZT! PUBLICATIONxINxGERxSUIxAUTxON

In dem Disney-Film „Robin Hood“ aus dem Jahr 1973 wird der Fuchs zum Freiheitskämpfer.

(Foto: Imago)

Disney+ bietet eine große Auswahl an Filmen für Familien mit Kindern. Einer der Klassiker ist "Robin Hood".

Von Barbara Hordych

Gerade rechtzeitig ist vergangene Woche der Streamingdienst Disney+ in Deutschland gestartet. Damit wächst die Auswahl an Filmen, insbesondere für Familien mit Kindern, beträchtlich. Einer der Klassiker, die so wieder zu sehen sind, ist Robin Hood. Schon während der Arbeit an Schneewittchen spielte Walt Disney mit dem Gedanken, die aus dem Mittelalter stammende deutsche Volkssage "Reineke Fuchs" zu verfilmen. Die Pläne wurden allerdings erst nach seinem Tod verwirklicht; und auch anders, als er dachte: In dem Film von 1973 ersetzte der Regisseur Wolfgang Reitherman die deutsche durch eine englische Sage: Aus Reineke wurde Robin Hood, der 21. Disney-Film mit viel warmherzigem Charme und einfallsreicher Slapstick-Action. Eine Paraderolle für den Fuchs, über den die britische Naturforscherin Adele Brand in ihrem Buch "Füchse - Unsere wilden Nachbarn" (C.H. Beck 2020) schreibt: "Füchse sind paradox - zugleich unabhängig und aufeinander bezogen." Und weiter: "Zum Wesen von Füchsen gehört beides, Sozialität und Konflikt." Zwei Komponenten, die der Fuchs als freiheitsliebender Bogenschütze Robin, "Rächer der Enterbten und Beschützer der Witwen und Waisen" (so Komiker Otto)

, ideal vereinen kann.

© SZ vom 02.04.2020
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