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Corona-Pandemie:Maskierte Freunde

In den Partnerstädten von Kreiskommunen müssen sich die Menschen an täglich mehr Infizierte, Ausgangsbeschränkungen, Home-Office und Online-Schulunterricht gewöhnen

Von Manfred Amann, Peter Bierl, Stefan Salger und Erich C. Setzwein

Nur mit Maske: Ratssitzung im Rayon Wischgorod, der Partnerkommune von Eichenau

(Foto: Facebook)

Der Blick verengt sich in der Krise. Es wird wichtiger, was um einen herum vorgeht, wie es der Familie, vielleicht auch noch dem Nachbarn geht. Ans Fortfahren ist nicht mehr zu denken, und an die Beziehungen zu den Menschen in den Partnerstädten denken momentan wohl nur noch die wenigsten. Alle Partnerstädte sind betroffen von den Auswirkungen der Corona-Pandemie, die eine stärker, die andere weniger oder noch kaum. Ein Blick in die ausländischen Kommunen von Wichita Falls in den USA bis nach Wischgorod in der Ukraine zeigt jedoch noch keine dramatische Situation.

Almuñécar

Pepi Segura schaut raus auf die Terrasse. "Es regnet gerade", sagt sie. Seit fünf Tagen ist es auch noch ziemlich kühl. Da geht man ohnehin nicht so gerne vor die Tür. Segura, 64, lebt in der etwa 27 000 Einwohner zählenden Fürstenfeldbrucker Partnerstadt an der spanischen Costa Tropical, 80 Kilometer entfernt von Granada. Sie arbeitet für Behörden sowie Unternehmen als Dolmetscherin. Die Provinz Andalusien sei noch nicht ganz so stark von der Viruspandemie betroffen, erzählt sie in fließendem Deutsch. Trotzdem gelten bereits seit zwölf Tagen strenge Ausgangsbeschränkungen im ganzen Land. "Die meisten halten sich daran, es ist wirklich sehr ruhig". Nur einzeln darf man noch in den nächstengelegenen Supermarkt oder zur Apotheke gehen. Einfach einen Spaziergang machen? Das muss man sich zurzeit verkneifen. Vor den Supermärkten bilden sich Schlangen, auf dem Boden sind Markierungen angebracht, um genügend Abstand einzuhalten, Verkäufer tragen Masken und Handschuhe. "Ich finde das alles schon richtig", sagt Pepi Segura. Das sei doch im Sinne gerade der besonders betroffenen Älteren, die ganz zu Hause bleiben sollen und die in vielen Fällen von den Nachbarn unterstützt werden. Die Zahl der Infizierten und Opfer steigt im ganzen Land immer noch an. Segura versucht, gar nicht mehr so genau hinzuschauen, das würde einem nur die Laune verhageln. Immerhin habe sich bei den meisten Spaniern die ganz große Panik mittlerweile etwas gelegt. Über die sozialen Medien ist Pepi Segura in Kontakt mit dem Rathaus und mit Freunden, sonst wäre es so ganz allein in der Wohnung auf Dauer schwer auszuhalten. Zum Glück ist Pepi Segura eine ausgemachte Frohnatur, die sich so schnell nicht unterkriegen lässt.

Selfie aus Spanien. Pepi Segura schickt aus Amuñécar ein Foto, das sie auf ihrer Terrasse zeigt.

(Foto: privat)

Attnang-Puchheim

In Attnang-Puchheim, Puchheims Partnerstadt in Österreich, hat die Gemeinde mit Freiwilligen einen Service aufgebaut, der für die Risikogruppe der Älteren den Einkauf und die Besorgung von Medikamenten besorgt. Auch Bürgermeister Peter Groiß packe tatkräftig mit an, wie die Gemeinde auf ihrer Homepage mittelt. "Für den Rest der Woche, Donnerstag und Freitag, habe ich mich gleich für den Apothekendienst einteilen lassen," wird der Bürgermeister zitiert. Das Echo in der Bevölkerung sei überwältigend, man erhalte durchwegs positives Feedback. Und die älteren Menschen, die den Service bereits in Anspruch nehmen, seien sehr dankbar.

Budrio

Maurizio Mazzanti nimmt sich jeden Tag eine gute halbe Stunde Zeit, um den Einwohner von Budrio die wichtigsten Nachrichten des Tages zu verkünden. Dabei ist Mazzanti kein Nachrichtensprecher, sondern der Bürgermeister der Kleinstadt mit fast 20 000 Bewohnern in der Provinz Bologna, die seit 1991 Partnerstadt von Eichenau ist. Mazzanti erzählt in seiner über die Facebook-Seite Commune di Budrio verbreiteten Livesendung über die Anstrengungen aller Verantwortlichen, die Corona-Krise zu bewältigen und natürlich auch, wie viele Menschen sich neu infiziert haben. Er macht bei seinen Übertragungen aus dem Rathaus stets einen hoffnungsvollen Eindruck, er strahlt Ruhe aus, wenn er die neuen Maßnahmen verkündet. Jetzt, am Ende des Monats, werden wieder die Renten ausbezahlt, und die alten Leute müssten sich an den Postschaltern anstellen. Neu geregelt ist deshalb, dass es nach dem Alphabet geht. Am Donnerstag durften alle Rentner kommen, deren Nachname auf A und B lautet, am Samstag sind es die mit den Anfangsbuchstaben E bis K. Anders als in Eichenau, gibt es in Budrio öffentliche Wasserzapfstellen. Dort bedienen sich die Bürger und zapfen mit eigenen Flaschen das Trinkwasser aus der "Quelle in der Stadt". Die Wasserspender wie auch die Milchautomaten dürften nun nicht mehr benutzt werden, entschied die Gemeindeverwaltung. Die Gefahr, dass man sich bei Benutzung der Bedientasten anstecke, sei groß. Auch in Budrio gelten Ausgangsbeschränkungen, die Zahl der Neuinfizierten sei einstellig, berichte Eichenaus Bürgermeister Peter Münster, der mit Mazzanti in telefonischem Kontakt steht. Derzeit werden etwa 20 Infizierte gezählt.

Lannach

Das Corona-Virus hat auch das Gemeinschaftsleben in Allings Partnergemeinde Lannach in der Steiermark weitgehend lahmgelegt. Wer nicht zur Arbeit geht oder dringend einen Arzt, eine Apotheke aufsuchen oder Unaufschiebbares erledigen muss, bleibt zu Hause. Die Ausbreitung des Virus schreitet in der Region aber offensichtlich recht langsam voran. Die Marktgemeinde ist gemäß öffentlichen Verlautbarungen noch frei von positiv getesteten Ansteckungsfällen. "Soweit mir bekannt ist, ist Lannach davon aktuell nicht betroffen", erklärt Bürgermeister Josef Niggas. In der Partnergemeinde leben etwa 3900 Menschen. "Die Lannacher nehmen die Vorgaben der Bundes- und Landesregierung sehr ernst und verhalten sich entsprechend verantwortungsvoll gegenüber ihren Mitmenschen. Die Bevölkerung in unserer Marktgemeinde ist sehr diszipliniert", lobt der Bürgermeister. Die Straßen seien meist leer, nur gelegentlich seien Bürger unterwegs, um wichtige Dinge zu erledigen. Alle Gastbetriebe und Geschäfte seien geschlossen, geöffnet seinen nur die Lebensmittel-Supermärkte Spar und Billa und die Apotheke.

Nichts mehr los im Rathaus von Lannach in der Steiermark

(Foto: walter luttenberger; privat/oh)

Alle in den kommenden Wochen geplanten Veranstaltungen, wie zum Beispiel das Frühjahrskonzert der Marktmusikkapelle Lannach in der Steinhalle Lannach an diesem Samstag seien abgesagt. Bürgermeister Niggas ist sehr erbaut davon, dass der "Kranerwirt" all jene auf Bestellung mit einem Mittagessen beliefert, die sich nicht selbst versorgen können. Besonders für das Lannacher Senioren-Pflegewohnhaus sei dies eine große Unterstützung. "Zudem haben wir seitens der Gemeinde einen Einkaufzustelldienst eingerichtet, der auch angenommen wird, erzählt Niggas. Das öffentliches Leben werde in auch in den kommenden Wochen noch sehr eingeschränkt verlaufen. Den Verantwortlichen der Gemeinde sei bewusst, dass es vor allem kranken und älteren Menschen nur schwer möglich sein werde, das Notwendigste einzukaufen, heißt in einer Mitteilung an die Bürger. Daher biete die Marktgemeinde die Zustellung telefonisch oder per E-Mail bestellter Lebensmittel an. "Die Verrechnung erfolgt anschließend über die Marktgemeinde Lannach, sodass kein persönlicher Kontakt zwischen den Bediensteten und dem Empfänger der Lieferung stattfinden kann", heißt es im gemeindlichen Angebot. "Die weitgehende Einschränkung sozialer Kontakte ist für die Hintanhaltung einer weiteren Ausbreitung des Corona-Virus ist sehr wichtig und wird auch befolgt", so Niggas. Zumindest hätten die angeordneten polizeilichen Kontrollen bislang keine gravierenden Verstöße feststellen können.

Die medizinische Versorgung sei im Ort und in der Region gewährleistet und die nächstgelegenen Landeskrankenhäuser in Deutschlandsberg und Graz seien Medienmeldungen zufolge gut gerüstet. Auch die Verwaltung der Marktgemeinde hat sich auf die besondere Situation eingestellt. Büros seien zwar spärlich besetzt, aber der Parteiverkehr sei bis auf nur äußerst wichtige vorher vereinbarte Termine unterbunden. Laut Niggas bringt die Bevölkerung für die Einschränkung des Dienstbetriebes zum Schutz der Gesundheit aller sehr viel Verständnis auf.

Livry-Gargan

Im französischen Livry-Gargan läuft es ähnlich wie in der Partnerstadt Fürstenfeldbruck. Die meisten halten sich an die dort geltenden Ausgangsbeschränkungen. Unter den Nachbarn sei eine gewisse Solidarität entstanden, erzählt Jean-Sébastien Rouchet. Man helfe sich gegenseitig, sagt der in Livry-Gargan wohnende Lebensgefährte der Fürstenfeldbrucker Stadträtin Claudia Calabrò. Es sei schon seltsam, dass man kaum noch Motorengeräusche vorbeifahrender Autos höre - in einer Stadt, in der Verkehr für gewöhnlich ein großes Problem ist. Seit dieser Woche sind nun auch noch mit dem Brucker Grünen Markt oder dem Bauernmarkt vergleichbare Märkte verboten. Aber die Einwohner von Livry-Gargan lassen sich ganz offensichtlich nicht so einfach unterkriegen: Täglich um 20 Uhr wird am offenen Fenster applaudiert für diejenigen, die noch weiterhin arbeiten müssen, um das System am Laufen zu halten - als Zeichen der Solidarität. Jeder, der nach draußen möchte, muss ein sogenanntes Zertifikat ausfüllen, ansonsten kann eine Geldstrafe verhängt werden. Claudia Calabrò: "Mein Freund selbst geht drei Mal am Tag nach draußen, um mit dem Hund spazieren zu gehen. Es sind aber nur kurze Runden erlaubt, das heißt nicht länger als eine Stunde am Stück und nicht weiter entfernt als einen Kilometer vom Wohnort. Er geht einmal die Woche einkaufen und versucht, eher bei den kleinen Händlern, die noch geöffnet haben, zu kaufen und weniger bei den großen Supermarktketten, um die kleinen Läden zu unterstützen." Wie viele Menschen in Livry-Gargan infiziert sind, lässt sich nicht so genau sagen. Genaue Statistiken für die Stadt gibt es offenbar nicht. Nach Worten von Bürgermeister Pierre-Yves Martin sind aber bereits mehrere Todesfälle in der Stadt zu beklagen.

Nagykanizsa und Zalakaros

József Vizeli ist Musiklehrer in Nagykanizsa, einer der beiden ungarischen Partnerstädte Puchheims.

(Foto: privat)

Insgesamt vier Partnerstädte hat Puchheim und überall ist die Lage ähnlich. Es gelten Ausgangsbeschränkungen, Schulen und Geschäfte sind geschlossen, die Zukunft ist ungewiss. Das Städtchen Zalakaros nahe dem Plattensee in Ungarn lebt vom Wein und als Kurort von seinen Bädern, die sind allerdings seit zwei Wochen geschlossen und sämtliche Hotels ebenfalls. "Es ist kein einziger Gast mehr dort, der Ort steht still", berichtet Andrea Nagel, die Vorsitzende des Deutsch-Ungarischen Vereins in Puchheim. Die wirtschaftlichen Folgen der Krise werden den kleinen Ort wohl lange beschäftigen.

In der Nachbarstadt Nagykanizsa versuchen die Leute, sich über die sozialen Medien bei Laune zu halten. Die Menschen musizieren und tanzen, filmen sich dabei und posten die Ergebnisse, daraus haben sich regelrecht kleine Wettbewerbe entwickelt. Manche Unternehmen versuchen sich auf die neue Lage einzustellen. Ihre Nichte arbeitet als Schneiderin in einer Fabrik in Sopron, die jetzt Mundschutz herstellt, erzählt Nagel. Dass die Menschen in Ungarn sich verstärkt Waffen kaufen, wie in einigen Medien hierzulande berichtet wurde, konnte sie nicht bestätigen.

In der ungarischen Partnerstadt wird Mundschutz genäht.

(Foto: privat/oh)

Salo

In Salo, der finnischen Partnerstadt Puchheims, sei es gespenstisch leer und ruhig, weil Geschäfte, Lokale, Museen und Bibliotheken geschlossen sind, berichtet Ulrike Wörner vom Deutsch-Finnischen Club. Die Kindertagesstätten sind geöffnet, für Eltern, die arbeiten müssen, aber viele bleiben nach Möglichkeit zu Hause, um auf ihre Kinder aufzupassen. Weil in Finnland die Digitalisierung weiter vorangeschritten ist, werden mehr Tätigkeiten im Home-Office abgewickelt. Die Mitarbeiter der Stadtverwaltung arbeiten von zu Hause aus, allerdings wird diskutiert, die Gehaltszahlung für Bedienstete auszusetzen oder sie in den unbezahlten Urlaub zu schicken.

Die Lehrer halten Videokonferenzen mit der ganzen Klasse ab. Das Abitur wurde beschleunigt abgewickelt, in zwei statt drei Wochen fünf statt sechs Prüfungen absolviert. Weil die Sommerferien bereits im Mai beginnen, stehen nun die Prüfungen für die neunten Klassen an, mit diesem Jahrgang endet in Finnland die Gesamtschule. Für einige Tränen sorgt, dass Austauschschüler aus Lateinamerika am Sonntag vorzeitig abreisen müssen.

Danach wird die Region um die Hauptstadt Helsinki wahrscheinlich abgeschottet, weil dort die meisten Infizierten leben und die Regierung verhindern will, dass Bürger in ihre Sommerhäuser auf die Inseln oder in den Norden des Landes flüchten, wo die medizinische Versorgung schlechter ist. Ansonsten seien die Krankenhäuser gut auf die Behandlung von Covid-19-Patienten vorbereitet.

Wichita Falls

Wer in dieser Woche etwas Offizielles von Fürstenfeldbrucks Partnerstadt Wichita Falls erfahren möchte, stößt auf eine Mauer des Schweigens. Eine digitale Mauer freilich, denn die Stadt hat ihre Homepage für Nutzer aus der Europäischen Union gesperrt. Grund sind nicht irgendwelche Viren, sondern die Datenschutzbestimmungen, die nicht denen in Europa entsprechen. Doch da gibt es die lokale Nachrichtenseite Wichita Falls Times Record News, in der die Redakteurin Claire Kowalick die Leserinnen und Leser über Corona auf dem Laufenden hält. Frauen, die an der Nähmaschine sitzen und Atemschutzmasken für das kommunale Gesundheitszentrum nähen, und der Bürgermeister, der Verhaltenstipps fürs Daheimbleiben gibt, sind ihre Themen. Dass sich die Bewohner von Wichita Falls, seit 1985 Partnerstadt von Fürstenfeldbruck, auf viele Covid-19-Fälle einstellen, zeigt unter anderem die Anforderung der Klinik für 28 000 Schutzmasken. Offenbar gibt es keinen Vorrat, zuständig für die Versorgung wäre die US-Regierung selbst.

Die Schulen sind mittlerweile geschlossen worden, am Montag, 30. März, soll der Online-Unterricht beginnen. Damit die Schulkinder ausreichend mit Essen, das sie normalerweise in der Schule bekommen, versorgt werden, sollen in der Stadt 28 Stellen Abholstationen für Lebensmittel eingerichtet werden. Die Ausgangsbeschränkungen sollen erst einmal bis zum 6. April gelten, aber in der Schulverwaltung geht man offensichtlich davon aus, dass die Zahl der Covid-19-Fälle im Bundesstaat Texas in den nächsten Tagen stark zunimmt.

Wischgorod

In Eichenaus ukrainischer Partnerstadt Wischgorod sind inzwischen 79 Fälle offiziell bestätigt worden, drei Patienten sind an den Folgen von Covid-19 gestorben. Das berichtet die Lehrerin Irina Yesikova, 26. Ein Mann sei wieder gesund geworden, sagt sie, fügt aber hinzu, dass diese Zahl nicht ganz genau sei. "Wir haben leider nicht genug Test-Systeme." Allein am vergangenen Sonntag seien in Kiew 20 Kranke dazugekommen. Am Montag dann sei ein Flugzeug mit Tests, Atemschutzmasken und Schutzanzügen aus China angekommen.

In Wischgorod selbst mit seinen etwa 28 000 Einwohnern und dem Landkreis Wischgorod drumherum (insgesamt 70 000 Einwohner) seien noch keine Fälle bekannt. Tests stünden zur Verfügung und auch ausreichend Desinfektionsgeräte. Wer keine Schutzmasken habe, nähe sie sich selbst. Und die Versorgung? "In den Supermärkten haben wir genug Lebensmittel, obwohl das Sortiment ein bisschen kleiner geworden ist. Gott sei Dank, es gibt keine Panik."

Die Lehrerin Tatyana Mihalko, die in Eichenau ebenfalls viele Freunde hat, berichtet davon, dass wie im Landkreis Fürstenfeldbruck alle Schulen, Kindergärten geschlossen sind. Auch große Kaufhäuser und Friseure haben nicht mehr offen. Wer Bus oder Straßenbahn fahren will, muss eine Schutzmaske tragen, der öffentliche Nahverkehr, so hat Bürgermeister Alexey Momot mitgeteilt, stehe Angehörigen der medizinischen Versorgung kostenlos zur Verfügung. Die Kinder, sagt Irina Yesikova, sollen zu Hause selbst lernen. Es gebe zahlreiche Angebote, zum Beispiel Online-Unterricht. Die Lehrkräfte bereiten die Präsentationen vor und schicken den Kindern die Aufgaben.

Dass eine Gruppe Eichenauer Kinder und Jugendliche an Ostern nun nicht nach Wischgorod reisen kann, davon hat auch die junge Lehrerin, die schon zum Austausch in Eichenau war, erfahren: "Wir warten auf sie. Vielleicht nächstes Jahr könnten wir einander besuchen!" Derweil hat Bürgermeister Momot andere Sorgen. Auf Facebook wird versucht, die Community durch Desinformation zu verunsichern. Nein, es sei noch niemand gestorben, schreibt Momot zurück an das "Dreckspack" der Urheber falscher Nachrichten, wie Facebook automatisch aus dem Ukrainischen übersetzt.

© SZ vom 28.03.2020/ecs
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