Tradition:Es geht aufwärts

In vielen Gemeinden wird der Maibaum ganz traditionell per Hand aufgestellt. (Foto: Peter Hinz-Rosin)

Wo am 1. Mai im Landkreis überall Maibäume aufgestellt werden.

Auch heuer bekommen wieder einige Landkreiskommunen neue Maibäume, alle fünf Jahre ist das traditionsgemäß so weit. Hier eine Übersicht, wann und wo es am Maifeiertag etwas zu feiern gibt.

Den Anfang macht Oberpframmern, da geht es am 1. Mai bereits um 9 Uhr los mit dem Aufstellen und zwar, wie es die Tradition verlangt, per Hand. Ab 11.30 Uhr gibt es dann eine Stärkung in Form von Steckerlfisch und anderen Grill-Spezialitäten, von 13 Uhr an spielt die Pframminger Blasmusi im Festzelt auf, um 17 Uhr sind dort "SoN Unplugged" und "De Wadlbeisser" zu hören.

Bei den Nachbarn in Eglharting geht es dagegen eine Stunde später los, hier wird der Baum vor der Schule um 10 Uhr aufgestellt. Genau wie in Zorneding, wo man ebenfalls ganz traditionell mit Muskelkraft zu Werke geht. Begleitet wird dies von der Musikkapelle Münsing. In Grafing kann man sich sogar noch eine Stunde länger Zeit lassen, da wird der Baum vor der Leonhardikirche erst um 11 Uhr aufgestellt. Auch in Anholing in der Gemeinde Baiern geht es am 1. Mai um 11 Uhr los.

Im Landkreisnorden stellen die Gemeinden Forstinning und Hohenlinden neue Maibäume auf. Beginn ist dort jeweils um 11 Uhr, in Forstinning erwartet die Besucher eine Ochsenbraterei sowie andere Grillspezialitäten, es spielt die Aschheimer Blasmusik. In Hohenlinden gibt es die Maibaumstüberl-After-Party unter dem Motto "Alles muss raus".

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