Großeinsatz in Zorneding:"Gerade habe ich nichts mehr"

Brand Zorneding Asylunterkunft

Mehr als 80 Kräfte von mehreren Feuerwehren waren im Einsatz. Obwohl es ihnen schnell gelang, die Flammen zu löschen, wurde die Unterkunft stark zerstört.

(Foto: Photographie Peter Hinz-Rosin)

17 Bewohner können bei einem Großbrand rechtzeitig aus dem Containerbau in Zorneding entkommen. Die Ursache ist noch unbekannt. Treffen mit Menschen, die schonmal geflüchtet sind.

Von Korbinian Eisenberger, Zorneding

Als das Feuer ausbrach, saß Ghirmay im oberen Stock in seinem Zimmer. "Ich hab den Alarm gehört und bin die Treppe hinunter gegangen". Der 26-Jährige sitzt in kurzen Hosen, orangem Sportshirt und Adiletten auf einer Turnmatte und erzählt. Einst Eritrea, jetzt Zorneding. Um viertel vor zehn Uhr rannte er wie alle anderen Bewohner aus der Containersiedlung. Während die mittleren Anlagen ausbrannten, wurden die Bewohner in die Turnhalle 500 Meter ortseinwärts gebracht. Dort sitzen sie nun spärlich bekleidet, teils barfuß, auf blauen Matten. Ghirmay sagt, dass er befürchte, dass nun alles, was er besitze, verloren sei. "Gerade habe ich nichts mehr."

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