Hilfe in Afghanistan:"Ohne Prozess werden sie vor ihrem Haus erschossen"

Sabur Afsali im Interview

Sabur Afsali, gebürtiger Afghane, lebt seit 1970 in Deutschland. Als Architekt und Bauleiter half er bei Bundeswehreinsätzen, Schulen und Projekte in Afghanistan aufzubauen.

(Foto: Peter Hinz-Rosin)

Sabur Afsali versucht vom bayerischen Grafing aus Menschen zu retten, die in Afghanistan von den Taliban bedroht werden. Auch er selbst wäre in seiner Heimat in Gefahr.

Interview von Korbinian Eisenberger

Es dürfte nicht viele gebürtige Afghanen geben, die für die deutsche Bundeswehr im Einsatz waren. Sabur Afsali ist einer von ihnen. Von 2002 bis 2008 kehrte er in Militärkluft zurück in sein Geburtsland. Mittlerweile lebt er in Bayern und steuert von seinem Haus in Grafing aus Schul-Aktionen und Hilfsprojekte für afghanische Familien. Seit der Machtübernahme der Taliban im August 2021 sind nicht wenige seiner Kontaktpersonen in Gefahr, sagt er. Vor allem jene, die eng mit der Bundeswehr zusammenarbeiten. Er empfängt in seinem Häuschen, wo Hündin Bella ihrem Namen alle Ehre macht. Der 72-Jährige trägt einen dunkelblauen Anzug und serviert afghanischen Kardamom-Tee.

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