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Film:"Das wird noch alles viel düsterer"

Exit

Diese Zukunft ist 27 Jahre entfernt und fühlt sich verdammt nah an: Friedrich Mücke in "Exit".

(Foto: Filmfest München)

Der Schauspieler Friedrich Mücke spielt einen Start-up Manager, der nicht mehr weiß, ob sein Leben noch Realität oder schon Simulation ist. Über die Gefahren der Digitalisierung, wie er seine Rollen wählt und warum München ihn als Menschen verändert hat.

Interview von Josef Grübl

An einem heißen Julitag kommt Friedrich Mücke ins Café Roma in der Maximilianstraße - und keiner erkennt ihn. Das mag an seiner Maske liegen, das hat aber auch mit seinem Aussehen zu tun: Der bekannte Film- und Fernsehschauspieler trägt jetzt Vollbart und die Haare länger, "für eine Rolle", sagt er. Eine andere Rolle ist auch Anlass für dieses Gespräch: Mücke spielt im Science-Fiction-Film "Exit" einen Start-up-Manager, der eine künstliche Intelligenz entwickelt hat. Doch bald zweifelt er an deren Nutzen: Ist sein ganzes Umfeld eine Simulation? Der Film läuft im Herbst in der ARD, Premiere feiert er aber auf der großen Leinwand: Am Freitag, 31. Juli, wird er beim Pop-up-Ableger des Filmfests München (Zenith, Lilienthalallee 29) unter freiem Himmel gezeigt.

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