bedeckt München

Heiraten:"Man sollte dem Hochzeitstag nicht zu viel Bedeutung beimessen"

Hochzeit Dachau

In einer guten Ehe geht es darum, den anfänglichen Zauber zu bewahren, sagt Karin Förg, die 36 Jahre lang Paare traute.

(Foto: Wu Jianxiong Unsplash)

Karin Förg hat als Standesbeamtin fast 7000 Paare getraut. Was hat sie dabei über die Liebe gelernt? Ein Gespräch über passende Worte und die Frage, ob es schon bei der Heirat Anzeichen dafür gibt, ob eine Ehe hält.

Interview von Benjamin Emonts, Dachau

Die Pandemie ist auch die Zeit der stillen Abschiede, Menschen, die sich große Verdienste erworben haben, verschwinden ohne gebührende Abschiedsfeiern von der Bildfläche. Zu ihnen gehört auch Karin Förg. Die gebürtige Dachauerin und ehemalige Leiterin des Standesamts hat sich im Dezember nach 36 Jahren in den Ruhestand verabschiedet. Im Gespräch blickt die 62-Jährige auf ihre ereignisreichen Berufsjahre zurück. Sie spricht über Traumhochzeiten, verschollene Bräutigame und Hochzeitsküsse in Zeiten der Pandemie.

SZ-Plus-Abonnenten lesen auch:
Mediziner in der Pandemie
Ärztin ohne Grenzen
Medizin
Die Vulva, ein blinder Fleck
Gastronomie
Corona-Auflagen
Mit 35 fängt das Leben an
Laura Malina Seiler
Alles so wundervoll
Studium: Studenten in einem Hörsaal der Johannes-Gutenberg-Universität in Mainz
Jurastudium
Am Examen gescheitert
Zur SZ-Startseite