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München:Verwechslung in Klinik: Corona-Patientin zwei Tage für tot erklärt

Nachdem ihre Schwester ihre persönlichen Sachen abgeholt hatte, erhielt sie einen Anruf der Klinik. Diese bezeichnet den Vorfall als "menschlichen Fehler im Verwaltungsablauf".

Eine Corona-Patientin ist aufgrund einer Verwechslung in einer Klinik fälschlicherweise für tot erklärt worden. Zwei Tage lang sei sie davon ausgegangen, dass ihre Schwester an dem Virus gestorben sei, sagte eine Frau aus Unterhaching (Landkreis München) am Donnerstag dem Sender Bayern 3. Auch der elfjährige Sohn der Frau glaubte, seine Mutter sei tot.

Nachdem sie bereits die persönlichen Gegenstände ihrer Schwester abgeholt hatte, erhielt die Frau einen Anruf: Es habe eine Verwechslung gegeben, hieß es. Ihrer Schwester gehe es den Umständen entsprechend gut. Die Klinik nannte den Vorfall gegenüber Bayern 3 einen "menschlichen Fehler im Verwaltungsablauf".

© SZ.de/dpa/amm
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