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Messe:Diese zehn Orte sind für Bauma-Besucher besonders interessant

Die Bauma öffnet am Montag ihre Pforten. Der Blick aus der Luft zeigt, welche Ausmaße die Messe hat, die als die größte der Welt gilt.

Sie ist die größte Baumaschinenmesse der Welt und findet alle drei Jahre für sieben Tage in München statt: die Bauma. Am Montag, 8. April, eröffnet die Ausgabe 2019, aktuell laufen die Aufbauarbeiten. Der Blick aus der Luft zeigt, welche Ausmaße die Messe hat - und welche zehn Orte für Besucher besonders interessant sind.

1 Eingang West: Dies ist einer von sieben Eingängen, durch die die Besucher strömen. 2016 waren das exakt 583 736, in diesem Jahr sollen es mehr als 600 000 werden. Geöffnet ist die Messe Montag bis Freitag von 9.30 bis 18.30 Uhr, am Samstag geht es eine Stunde früher los; am Abschluss-Sonntag ist noch einmal von 9.30 bis 16.30 Uhr geöffnet. Der Eintritt kostet an der Tageskasse 35 Euro, bei Onlinereservierungen sind es 24 Euro. Bis 14 Jahre haben Kinder in Begleitung eines Erwachsenen freien Eintritt.

2 Internationales Congress Center München: Wer mag, kann den Messetag auch auf dem Messegelände ausklingen lassen. Bis 22.30 Uhr werden an drei Tagen für rund 80 Euro pro Person "Bavarian Nights" offeriert. Lauschig dürften die allerdings kaum werden - der Saal, in dem sie steigen, hat rund 2000 Plätze.

Messe 'bauma' München

Die "bauma" ist die weltgrößte Fachmesse für Bau- und Baustoffmaschinen, Bergbaumaschinen, Baufahrzeuge und Baugeräte.

(Foto: dpa)

3 Halle C2: Hier dreht sich alles um den Bergbau. Mehr als 500 Firmen aus diesem Sektor haben sich angekündigt. Außerdem lässt sich hier das diesjährige Partnerland erleben: Kanada. Das Land ist einer der wichtigsten Absatzmärkte für die Bergbaumaschinenindustrie.

4 Halle A2: Wer nur eine Halle besuchen und dabei möglichst viele Messestände sehen möchte, muss hier hin. 296 Aussteller haben sich einen Platz in A2 reservieren lassen. Sie zeigen, was es in den Bereichen Digital, Sensorik und Diagnose Neues gibt.

5 und 6: Die Hallen C5 und C6 sind zwei Gründe, weshalb die Bauma 2019 eine Rekordmesse ist. Sie wurden neu errichtet, womit es nun 20 000 Quadratmeter mehr Hallenfläche gibt. Der gesamte Ausstellungsraum erhöht sich von 605 000 Quadratmetern im Jahr 2016 auf 614 000. Zum Vergleich: Als 1954 die erste "Frühjahrsschau für Baumaschinen" auf der Theresienhöhe stattfand, betrug die Ausstellungsfläche rund 20 000 Quadratmeter.

7 Haltestelle Bauma-Express: Die Messe ist flächenmäßig die Größte der Welt. Wem nach dem Marsch durch die Hallen die Füße schmerzen, kann das gesamte Freigelände in einem kleinen Zug umrunden. Möglichkeit zum Zu- und Aussteigen gibt es an zwölf Haltepunkten.

8 Bauma-Boulevard: Die mehrspurige Paul-Henri-Spaak-Straße wird während der Messe zur Fußgängerzone, auf der zahlreiche internationale Speisen offeriert werden. Vor drei Jahren kamen Besucher aus 219 Ländern zur Bauma.

9 Riesenrad: Auffallen ist wichtig auf einer Messe. Die Marken Wacker Neuson und Kramer wollen das mit einem Riesenrad, das Besucher in 35 Meter Höhe befördert.

10 Selfie Tower: Ein Turm aus 24 Containern, von dem aus in 20 Metern Höhe ein Bild geschossen werden kann, das in den sozialen Medien hoffentlich viel Aufmerksamkeit findet - auch die Giga-Messe ist daran interessiert, geshared und geliked zu werden. Vorsorglich schlägt sie gleich ein paar Hashtags vor: #bauma, #bauma2019 oder #bebauma.

Verkehr in München Die Messe baut eine Brücke für die Bauma-Besucher

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Über der A 94 ist über Nacht eine provisorische 113 Meter lange Stahlkonstruktion entstanden. Sie soll den Weg über die Autobahn während der Baumaschinenmesse vereinfachen.   Von Renate Winkler-Schlang