USA:Parteien, hört die Signale

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USA: Die Republikaner im US-Repräsentantenhaus können mit ihrer Mehrheit nicht gestalten, wohl aber nach Kräften stören. Im Bild: die neu gewählten Abgeordneten beider Parteien.

Die Republikaner im US-Repräsentantenhaus können mit ihrer Mehrheit nicht gestalten, wohl aber nach Kräften stören. Im Bild: die neu gewählten Abgeordneten beider Parteien.

(Foto: Mandel Ngan/AFP)

Die Botschaft der US-Wähler ist klar: Die Menschen wollen Kompromiss statt Konfrontation. Doch mit der Mehrheit im Repräsentantenhaus haben die Republikaner nun die Macht, das Land lahmzulegen. Und vermutlich werden sie genau das tun.

Kommentar von Reymer Klüver

Eine gute Woche hat es gedauert, jetzt ist es amtlich. Die Republikaner haben die Mehrheit im US-Repräsentantenhaus nach vier Jahren zurückerobert. Sechs Stimmbezirke sind noch nicht ausgezählt, aber ganz egal, wie das Ergebnis am Ende ausfallen wird: Die Mehrheit der Republikaner im Repräsentantenhaus wird hauchdünn sein, und der Senat bleibt in der Hand der Demokraten. Amerikas Rechte bleibt weit hinter dem XXL-Sieg zurück, den sie erwartet hatte (und den die meisten Meinungsforscher und -macher prognostiziert hatten).

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