MeinungMünchner BühnenSöder wird zum Totengräber der Kultur

Kommentar von Reinhard J. Brembeck

Lesezeit: 2 Min.

Seit Ausbruch der Pandemie hat Söder Künstler und Selbständige besonders ins Abseits gestellt.
Seit Ausbruch der Pandemie hat Söder Künstler und Selbständige besonders ins Abseits gestellt. (Foto: dpa)

Mit der Begrenzung auf maximal 50 Zuschauer in Theatern und Konzertsälen schadet Bayerns Ministerpräsident abermals Kunst und Künstlern - und betreibt damit reine Symbolpolitik.

Seit Montag dürfen Münchner Konzertsäle, Theater und Kinos nur noch 50 Besucher pro Vorstellung einlassen - weil am Samstag erstmals der Sieben-Tage-Inzidenzwert von 100 Neuinfizierten pro 100 000 Einwohnern überschritten wurde und der bayerische Ministerpräsident Markus Söder (CSU) für diesen Fall neue Seuchenregelungen verfügt hat. Dies bedeutet, dass alle Bühnen, auch Nationaltheater und Gasteigphilharmonie mit ihren 2000 regulären Plätzen, nur noch 50 Zuschauerinnen und Zuschauer einlassen dürfen.

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