MeinungHaushaltIn solchen Zeiten spart man nicht - man investiert

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Kommentar von Vivien Timmler

Lesezeit: 3 Min.

Er hört hoffentlich nicht nur auf sich selbst: Christian Lindner, großer Freund der Schuldenbremse.
Er hört hoffentlich nicht nur auf sich selbst: Christian Lindner, großer Freund der Schuldenbremse. Thomas Trutschel/imago

Immer heißt es, der Staat dürfe künftigen Generationen keinen Berg an offenen Krediten hinterlassen. Doch, darf er. Besser jedenfalls als kaputte Brücken, marode Schulen und lahmes Internet.

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Disziplin gilt als Tugend, schon klar. Wer sich selbst und andere mäßigt, zur Ordnung ruft, bisweilen gar kasteit, der gilt als beherrscht, vernünftig, sparsam. So einem Menschen kann man sein Geld anvertrauen. Oder gar einen ganzen Bundeshaushalt.

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Olaf Scholz bietet am liebsten fertige Lösungen an. Doch die hat er nicht im Streit um Schuldenbremse und Haushaltsloch. Im Bundestag macht er deshalb nicht viel mehr als vage Versprechungen.

SZ PlusVon Georg Ismar, Nicolas Richter und Robert Roßmann

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